Ich könnte kotzen!

Seit einigen Jahren ist es üblich geworden nicht mehr lautstark, manchmal vielleicht auch einmal aggressiv motiviert oder ohnmächtig-wütend, verbal Farbe zu bekennen. Kein Aufschrei geht mehr in die Öffentlichkeit, meist bemühen wir uns angestrengt um Haltung und Contenance. Wir halten unsere Emotionen zurück bis sie tsunamigleich explodieren und nicht selten dann am falschen Ort mit den falschen Menschen viel Schaden anrichten.

Man zuckt heute unmerklich zusammen wenn jemand einmal laut seine Meinung sagt, mit der Faust auf den Tisch haut und ausdrückt, was ihm oder ihr missfällt. Es ist normal geworden alles zu relativieren und den Ball schön flach zu halten. In der neutralen Schweiz traut sich kaum jemand noch öffentliche Kritik, von persönlichem Kritisieren ganz zu schweigen. Wir sind weichgespült und erstaunlich angepasst und brav geworden.

Wie wohltuend wäre es, einmal in der Woche ein Ritual einzuführen in dem man mal ungefiltert und hässlich alles sagen darf, was man denkt und fühlt und was einen mehr und mehr vergiftet. Wenn es diese kleinen Ausbrüche aus der Konformität gäbe, würden sich die angestauten Aggressionen nicht ins Endlose kumulieren.

Letzte Woche las ich einen herrlichen kleinen Gefühlsausbruch einer Freundin auf Facebook:

„Wann sind wir zu berechnenden- kapitalistischen Arschlöchern geworden??“

Es ging um den Umgang mit der Kapitänin der „Sea Watch“.

Ganz plötzlich fielen mir noch ein Haufen anderer Sachen auf, die ich wirklich zum Kotzen fand. Ich beobachtete wie ich reagierte:

Ich versuchte immer in meiner Ruhe zu bleiben, Erklärungen zu haben für solches Verhalten. Ich sendete Frieden und Gelassenheit und auch Durchhalteparolen und positive Umformulierungen.

Einmal hatte ich das zweifelhafte Vergnügen eine Verbalattacke abzubekommen von einem frustrierten Menschen. Ich war mit der Fülle der gesammelten Boshaftigkeiten total überfordert.

Jedes kleine Details zum aktuellen Zeitpunkt hätte mich nicht gestresst aber alles so auf einen Schwung wie eine Wagenladung Scheisse, das war dann doch ein bisschen zu viel. Ich weiss noch was ich ihm sagte: „Na das hat Dich jetzt aber sicher erleichtert das mal loszuwerden, schön, dass Du Dich getraut hast“ (das war gelogen…. denn….)

Ganz ehrlich: ICH FAND DAS ZUM KOTZEN.

Und ich ertappe mich öfters dabei, dass ich mir nicht mehr erlaube auszuflippen, mal zu jammern und auch mal zu schimpfen. Nicht einmal Paroli zu bieten. Und auch nicht zu sagen was mich stört.

Ganz besonders deutlich wurde mir das gespiegelt, als ich einen wunderbaren Mann aus dem Kosovo traf in der letzten Woche. Da er anfangs seiner 30er ist fragte ich ihn, wieviel er vom Kosovo Krieg mitbekommen hatte. Er sagte mir, er wisse in seiner Heimat keine Familie, die nicht jemanden verloren hat, keinen Menschen, der nicht irgendwie traumatisiert ist durch das, was an Greueltaten stattgefunden hat. Er sprach von einem Cousin, dem sie den Kopf abgeschnitten hatten und über dessen Angst die Täter schallend und hämisch gelacht hatten.

Ich hatte die Augen voller Tränen als er ein paar andere Taten erzählte und sagte: „Ich finde es entsetzlich wozu manche Menschen in der Lage sind. Solche Dreckschweine!“

Der junge Mann reagierte ganz pragmatisch. Das Leben müsse weiter gehen und wir alle wären aufgerufen wieder von Neuem zu beginnen nach einer Weile.

Aber können wir nicht wenigstens ab und zu mal so richtig fluchen, jammern, uns vulgär ausdrücken, verurteilen, beschimpfen und beklagen was wir zum Kotzen finden?

Mach das mal: Mach Dir eine Liste und spucke mal das ganze Gift aus, das in Deinem Kopf und vielleicht auch in Deinem Herzen ist. Leere Dich aus.

Sprich alles aus, was Dich stört, was Du anklagst und was Du nicht mehr ertragen willst.

Und dann lass auf dem frisch gedüngten Feld wieder Blumen wachsen.

Denn das ist wichtig: Ausschütten, bedanken bei sich selbst für die Reinigung. Und dann: In einen konstruktiven, frischen und guten Drive kommen um Misstände zu verändern.

Nicht gegen, sondern für etwas sein – nicht gegen, sondern für etwas kämpfen.

Das ist Mut.

Nun: Schritt 1: Was findest Du aktuell oder schon länger wirklich zum Kotzen?

Schritt 2: Schreib es auf, sprich es aus. Alleine oder mit einem der das freiwillig anhören will ohne mit Ratschlägen einzugreifen und ohne zu beschwichtigen.

Schritt 3: Und jetzt aufatmen und dann volle Kraft voraus nach vorne.

Lass den Dreck los.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Das freie Geleit

Heute Morgen hat es meinem Hund gefallen aus der Haustür zu rennen. Mit wild schlagender Rute und einem breiten Grinsen rannte er los ins Abenteuer. Da er sonst immer an der langen Leine ist, (Leinenpflicht) konnte er endlich mal da hin rennen, wo alles sonst verboten ist. Auch zu einem der Nachbarn, der ganz besonders auf die hermetische Abriegelung seines Eigentums bedacht ist.

Alles Rufen nutzt nichts, wenn man einen Husky besitzt. Das interessiert sie absolut nicht, sie gehören zu den „free spirits“… wenn er genug Freiheit genossen hat, kommt er von alleine zurück.

In der Adlersprache nennt man das „freies Geleit“. Der Adler ist frei, ihm gehört der ganze Himmel. Der Lebensraum eines Adlerpärchens beträgt

50-80 Quadratkilometer und dieses Terrain, inclusive aller Täler und Berge und Wiesen beherrscht es.

Geht man mit einem Falkner, dann lässt er seinen Adler „ausfliegen“ und es entsteht etwas ganz Berührendes: Der Adler lässt sich immer wieder blicken, um seinem Falkner zu bedeuten dass er noch da ist. Das ist in sofern spannend, dass der Adler weiss, dass die Sicht eines Menschen äusserst beschränkt ist (und der Adler auf 2-3km eine Maus sieht). So kreist der Adler immer wieder über dem Kopf des Falkners, macht sich sichtbar.

Einmal ging ich mit dem Falkner durch eine dichte Nebelwand. Sobald wir den Adler ausfliegen liessen, verschwand er im undurchdringlichen Weiss und Grau. Wir liefen und der Falkner erzählte allerlei aus dem Adlerlatein. Und hie und da spürten wir einen intensiven Windsog, der Adler flog ganz dicht über unsere Köpfe, damit der Falkner seiner Anwesenheit gewahr werden konnte. Am Ende einer Adlerwanderung erscheint der Adler immer wieder zurück auf dem Arm des Falkners, auch ohne Belohnungsleckerli. Nicht, weil der bestochen wird. Sondern weil er freiwillig zurück will zu seinem Partner.

So auch heute morgen mit meinem Hund. Er weiss, dass er es gut hat bei uns und er spürt eine intensive Verbundenheit mit uns. Deshalb kommt er gerne zurück. Freiwillig und ohne Hast, ohne Bestechung oder Tricks. Er kommt zurück weil er es will, weil er weiss, dass wir sein Zuhause sind.

Freies Geleit – ist eine Zusage. Ein JA zu dem, dem wir uns anvertraut haben.

Wie viel wunderschöner wären Partnerschaften, wenn die Partner aus freiem Geleit immer wieder zueinander finden wollen. Wenn Partnerschaft nichts mit einem Geschäft (deal) mit einer Pflicht, mit einer Gewohnheit oder mit einem falschen Kompromiss zu tun hat.

Kannst Du zu-sagen dass Du freiwillig in Deiner Verbindung bist?

Nicht nur mit Deinem Partner, auch mit Deinen Familienangehörigen, Deinem Arbeitsumfeld?

Bist Du gerne da in Verbindung wo Du Dich verbunden hast?

Und willst Du dahin auch immer wieder zurück kehren wenn Du alleine auf einem wilden Abenteuer unterwegs warst?

Das ist eine gute Frage, besonders jetzt im Sommer, wenn alle nach den Ferien an ihren Arbeitsplatz zurück kehren: Kehrst Du gerne zurück?

Achte diese Woche einmal darauf, ob Deine Zusagen auf freiem Geleit, auf Deinem Willen beruhen oder ob Du Dich selbst zu einer Zusage geisselst, die Du vielleicht schon lange nicht mehr machen kannst und willst.

Und dann: Wenn Du freiwillig bleibst, dann sag es Deinen liebsten Menschen.

Und wenn Du nicht freiwillig bleibst, dann flieg aus und suche einen neuen Lebensraum.

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

Falls Du einmal mit einem Adler und Falkner wandern möchtest, dann geniesse es mit Norman: https://www.galina.li/portal/de-de/falknerei/adler-erlebnis-wanderung

 

Wer bist Du?

Bildergebnis für kennenlernen

Kürzlich war ich in Bonn. Nicht weil ich es wirklich wollte, aber ich war auf der Durchfahrt und dachte: warum nicht Bonn? Eine Stadt mit deutscher Geschichte. Lange war es der Regierungssitz, bekannt wurde es wegen seiner noch immer spürbaren alten germanischen und romanischen Geschichte. Eine mittelgrosse Stadt in Nordrheinwestfalen, eine Universitätsstadt. Mir präsentierte sie sich erstaunlich grün, freundlich, gelassen.

Am Morgen nach einer schnellen Nacht ging ich mit meinem Hund durch die Strassen, vorbei an ordentlichen Vorgärten und bunten Mülltonnen für das Recycling. Die Tonnen standen in einem umzäunten Hof, akkurat in Reih und Glied, alles hatte seinen festen Platz. Die Strassen waren gefegt, die Rabatten gepflegt. Die Gebäck-Auslagen in den sonntäglichen Bäckereien waren fast schon geometrisch angeordnet, das Glas hinter denen sie lagen, sauber und glasklar geputzt, die Bedienung hatte eine glatte und strahlend weisse Schürze über den Kleidern. Sie waren sehr nett, sehr preussisch und sehr klar, die Bonner. Ich musste schmunzeln, weil ich diese deutsche Idylle mit meinen inzwischen entwöhnten Augen sehen durfte, wie ein Tourist, wie ein Besucher aus einer anderen Welt.

Vorbei an den Gärten und Haustüren fielen mir die Namen auf, die auf den Klingelschildern standen. Bredemeier und Schulz, Martin und Meyer, Krüger und Schneider, Koch und Schubert und Graf. Ein paar Menschen waren schon unterwegs und wie so oft spürte ich den Impuls sie zu fragen: Wer bist Du?

Willst Du mir Deine Geschichte erzählen?

Menschen sind voll von Geschichten. Nicht nur ihre Vergangenheit und ihre Erlebnisse, auch ihre Motive, die momentanen Herausforderungen, die Leidenschaften und die Dinge und Gedanken, die sie derzeit beschäftigen.

Bonn war voll von Menschen mit Geschichten und ich hatte keine Zeit zu bleiben und zu warten, dass mir jemand seine oder ihre erzählt. Aber nicht nur Bonn ist voller Menschen, sie sind ja überall. Auch da, wo Du gerade sitzt und diesen Blog liest, gibt es Menschen, die Du noch nicht kennst. Um Dich herum findet Leben statt, finden Biografien statt, voller Emotionen, Schicksalen, Gedanken und Glück und Tragik.

Kennst Du Deine Mitmenschen?

Und kennen sie Dich?

Im Englischen gibt es diese wunderschöne Wortwendung. Wenn Dir jemand etwas Persönliches erzählt oder beichtet dann sagt man da gerne: „Thank you for sharing“, was so viel heisst wie „Danke fürs Teilen“.

Etwas teilen heisst ja dann wiederum auch, dass wir nun zu zweit etwas wissen oder tragen, was damit auch etwas leichter werden kann.

Sich mit-teilen ist ja auch ein Geschenk. Wie eine Möglichkeit, sich zu verbinden, sich gegenseitig zu unterstützen, sich beizustehen – aber auch, sich miteinander zu freuen.

Wie viele Menschen kannst Du diese Woche kennenlernen?

Oder etwas näher kennenlernen?

Was hast Du zu teilen?
Wem kannst Du eine Einladung machen etwas zu teilen?

Welche Geschichte, die Du diese Woche hörst, wird Dich inspirieren?

Wo kannst Du aufmerksamer sein, den anderen kennen-lernen. Also wirklich wirklich berührt werden von dem, was er Dir zu erzählen hat?

Und – ist es nicht auch wunderbar, sich von den Schilderungen anderer beschenken zu lassen?

Sich einem anderen ausschütten,
bis eine Insel entsteht –
das wäre der Boden zum Stehen.

 

Willkommen in der Adlerperspektive

Vom Wachsen

Die Tage dachte ich über das Wachsen nach. Wie sehr sind wir beeinflusst worden vom Auf-wachsen, von unserer Kindheit, unserer schulischen und erzieherischen Bildung und unserem Umfeld? Sind wir darin bestärkt worden die beste Version von uns selbst zu werden? Mit aller Individualität, allen Talenten und Vorlieben und in unserer ganzen Eigenartigkeit?

Oder sind wir blind einem Diktat gefolgt, haben in Reihe und Glied gestanden, uns angepasst, uns eingefügt in ein System, ein Bildungssystem, eine schulische und berufliche Laufbahn, haben uns den Erwartungen anderer gebeugt und möglichst wenig Reibungsfläche geboten?

Wann kann eine Frucht aufgehen? Wann kann die Blume wachsen, der Baum und die Pflanze in die Höhe und die Breite schiessen?

Vor Jahren zeigte mir mein Bruder einen Barockgarten. Einen formal streng angepassten Garten aus den Zeiten der Renaissance in Frankreich. Ganz ehrlich: Ich fand ihn wunderschön. Er war ordentlich aber auch irgendwie homogen. Er war entspannend anzusehen und erstaunlich aufgeräumt. Wir folgten den Fruchtständen und Hecken und kamen schliesslich vor einer Klostermauer zu stehen, an die scheinbar angeschmiegt einige Bäume wuchsen. Ich fragte ihn, wie man aus einem dreidimensionalen Gebilde einen zweidimensionalen Baum bekommt und er erklärte mir, die Äste würden angenagelt werden, so dass der Baum nur in die gewünschte Richtung wächst.

Gestern ging ich nun an mehreren Getreideäckern vorbei und kam wieder an dieses Phänomen – der Wachstum von Pflanzen, der sich ganz unterschiedlich zeigte: Einmal gerade in Reihe und Glied der Weizen und dann die lustig wachsenden Roggenähren. Oh wie ich es genoss, das grüne Chaos zu bewundern. Aber auch die Ordnung im Weizenfeld, die sich wie Solidarität anfühlte und auch ein bisschen wie Ernsthaftigkeit.

Und da kommt doch die Frage auf:

Wohin willst Du als nächstes wachsen?

Und wie viel Platz nimmst Du Dir dafür?

Was begünstigt Deinen persönlichen Wachstum?

Was brauchst Du, damit Deine Lebenskraft sich optimal ausdehnen kann?

Und gleich danach:

Gibst Du Deinem Partner, Deiner Partnerin Platz zum Wachsen?

Wohin?

Und wie sieht es mit Deinen Kindern aus, Deinen Schülern oder einfach den Menschen, denen Du einen Rat gibst: Wie viel Spielraum braucht deren Wachsen?

Schlussendlich essen wir ja beide Getreidesorten. Und auch der angenagelte Baum gibt Sauerstoff an uns weiter. Auch die Menschen, die sich in eine Ordnung einfügen, können zusammen Grossartiges leisten.
Welcher Typ bist Du?

Nimmst Du Raum ein und verschaffst Du Dir Entfaltungsmöglichkeiten?

Oder fühlst Du Dich so wohl mit anderen, dass Du die Ästhetik im Miteinander leben möchtest?

Ich wünsche Dir, dass der bevorstehende Sommer mit allem beschenkt, was Deinem Wachsen dienlich ist, dass Du Dir Platz nach oben lässt und weiter wächst und Dich ausbreitest und geniessbar bist, ganz egal wie Du Dich entwickelst.

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

Spiralen

Spiralen haben mich schon als kleines Mädchen fasziniert. Ich konnte stundenlang an einem Tisch sitzen und eine nach der anderen zeichnen, mich selbst und alles andere vergessen. Später dann sind die Spiralen überall in meinem Leben aufgekreuzt, bald habe ich gesammelt und gezeichnet und sie sind ein wesentlicher Teil meiner Praxisarbeit geworden. Von Innen nach Aussen, von Aussen nach Innen. Das war schon immer ein (hermetisches) Gesetz.

Die Spirale ist ein uraltes heiliges Symbol aller Kulturen – Symbol für die Schöpfung. Das Bild der Spirale taucht auch immer wieder in den Erscheinungen der Schöpfung als Prinzip auf, im Makrokosmos (Galaxis, Spiralnebel, Weg der Planeten) und im Mikrokosmos (Weg der Atome und Moleküle, Schneckenhaus). Es ist ein Universal-Symbol.

In der Natur ist die Spiralform immer und immer wieder zu finden: In Muscheln, Schnecken, dem Fruchtstand von Pflanzen, z.B. Sonnenblumen und den Zapfen der Nadelbäume. Auch die Spinne spinnt ihr Netz, ja, sie tanzt ihr Netz in Form einer Spirale. Die DNS-Moleküle sind Spiralen; Wasser strömt in Spiralen; Luft bewegt sich in Spiralen als Wind, deutlich wird dies z.B. in Windhosen und Tornados, die auch Spiralen sind. Auch die Hoch- und Tiefdruckgebiete sind spiralförmig. Im Grossen verlaufen die Wege aller Himmelskörper, von kleinsten Gesteinsbrocken, bis hin zu Planeten, Sonnensystemen, Galaxien und Sternennebeln, wahrscheinlich des Universums selbst, spiralförmig, in einer räumlichen Ellipse oder einem räumlichen Kreis bzw. Kugel. Die Spirale ist also auch Symbol des Universums.

Rauch zeigt sich im Ruhezustand oft spiralförmig, vielleicht war das auch – neben der bewusstseinsverändernden Wirkung des Tabak – ein Grund für die Verwendung von Rauch(en) für kultische Zwecke (siehe Friedenspfeife der Indianer).
In allen alten Religionen ist die Spiralform zu finden: so z.B. in keltischen Ornamenten, aber auch in christlichen Kirchen.

Irgendwann dann kam in meiner Arbeit die Analogie zwischen Spiralen und spiralförmiger psychologischer Arbeit dazu.

Unser Leben verläuft in Spiralen. Wir kommen zurück, wir greifen in den Raum. Wir dehnen uns aus, wir ziehen uns zusammen, wir begegnen in unserem Leben dem Anfang und dem Ende wieder und wieder und wieder.

Eine besondere Form ist die Doppelspirale. Hierbei gehen die links- und die rechtsdrehende Spirale ineinander über und bilden eine Einheit. Der Weg führt hierbei vom Ursprung zu einer immer grösseren Ausdehnung und von dort wieder zurück zum Beginn. Sie ist ein Symbol für das Werden und das Vergehen, Leben und Tod, Anfang und Ende.

Doppelspirale

 

Was mich in eine ganz andere Richtung dieses Blogs bringt. Ich war auf der Suche nach Spiralen in Bildern um meine Praxis einzurichten. Und fand dabei meinen lieben Malerfreund Peter Pan Weibel, einen Tausendsassa mit goldenem Herzen und meinen Lieblingsfarben und Figuren. Er malt farbenfroh, dynamisch, tiefsinnig, leidenschaftlich und seine Bilder sind einfach wunderbar. Viele sind aus meiner Praxis direkt in die Hände der Kunstliebhaber gegangen und seine Arbeit, sein Wirken war stets in meinem Leben präsent. Die Bilder begleiteten mich an alle Lebensplätze.

Gerne möchte ich die schönen Arbeiten hier in meinem Blog zeigen und einladen, Peter und seine wunderschönen Bilder zu entdecken. Den Kontakt gebe ich gerne weiter.

Schau diese Woche einmal genau nach – Wo verläuft Dein Leben nach den Prinzipien des Tao? Zurück in Dich selbst – und dann wieder aus Dir heraus? Lass Dir Zeit Dich davon berühren zu lassen. Spiralen zeigen uns die Natur – unsere eigene und die äussere – deutlich auf und verbinden uns mit unserer wirklichen Essenz.

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Willkommen in der Adlerperspektive!

 

 

 

Jööö

Was dachtest Du, als Du diese Bilder betrachtet hast?

Wenn die Schweizer etwas besonders süss und niedlich finden, dann sagen sie „Jööööö“ und die Stimme geht nach oben. Meistens sind es kleine Menschen oder kleine Tiere, die sie „Jöö“ finden. Dann loben sie das Aussehen und die Austrahlung und was eben so „herzig“ ist. Die Bewunderung ist gross und fast fühlt man sich einen Moment beschenkt.

Heute morgen lief ich an einer Eselfamilie vorbei, an Gallowayrindern und dann an einer ganzen Wiese voll mit kleinen Kälbern. Sie waren alle süss und ich sagte zu allen „Jöö“.

Ein paar Meter weiter kam ich zu einem Lastwagen, der beschriftet war mit „frisches Alpfleisch“. Puh, da war das „Jöö“ dann gleich wieder sehr relativ.

Auf dem Weg nach Hause traf ich ein paar Kinder, die „Jöö“ zu meinem Hund sagten, weil er nun mal hübsch ist und jeden mit blauen Augen anlacht.

Ich dachte darüber nach, wie wenig wir ältere Menschen und ältere Tiere, wie wenig wir bewundern was nicht süss, herzig und hübsch ist. Und wie schade es ist, dass wir nur noch mit einem Lächeln bedenken, was irgendwie unser Herz mit Schönheit berührt.

Und dann beschloss ich, heute einen „Jöö“ Tag zu machen und mal ganz bewusst darauf zu achten, was alles herzig, schön, besonders ist an den Menschen, denen ich heute begegnen werden. Was für eine Herausforderung! Aber ist es nicht auch so, dass jeder von uns einen Funken trägt, den man bewundern kann?

Ich habe eine alte Nachbarin, die sehr ärmlich gekleidet ist, die mit der immer selben Tasche Brot holen geht, die schon alt und sehr gebrechlich und sehr faltig ist. Aber wie süss ist ihr Lächeln, wenn sie mir begegnet und obwohl sie kein Wort deutsch und ich fast kein italienisch spreche, sind unsere Begegnungen stets so, dass wir uns gegenseitig sehen und das Herz der anderen entdecken. Mit ihr fange ich jetzt gleich an, wenn ich mein Brot hole. Und dabei fällt mir ein, der Bäcker, der es ausfährt, ist auch einbesonders interessantes Exemplar. Die Bauleute vorn an der Strasse auch.

Jöö – jöö -jöö.

Das wird ein aufregender Tag.

Machst DU mit?

Willkommen in der Adlerperspektive!

Zauberhaft

Hast Du Den Zauber in der Natur schon gesehen?

remko schön

Jetzt ist der Frühling nicht mehr so explosiv, so wild. Der Sommer atmet schon in den Wiesen und im Wald. Es duftet intensiv. Die Tage habe ich meine ersten Maiglöckchen, den Flieder und die duftenden Bäume genossen.

Und auch mein Hund ist erwacht, hat das frisch geschnittene Gras erfolgreich nach Feldmäusen durchforstet, hat sich in den Wiesen gewälzt und gezeigt: Schau, es ist warm!

Hast Du Zeit den Zauber zu sehen?

Letztes Jahr um diese Zeit schrieb ich einen Blog über das Thema Schönheit. Auch da schon: Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Im Öffnen für das, was gesehen werden kann. Niemandem gelingt das besser als einem Fotografen – oder einem Menschen, der sich intensiv und auch zeitlich unbeschränkt mit der Natur auseinander setzen kann.

Aber auch Du könntest, wenn Du wolltest: Einen Nasenspaziergang machen. Einen kleinen, achtsamen Gang nach dem täglichen Pflichtprogramm, raus in die Natur, in einen kleinen Park in Deiner Nähe und: Atmen, ankommen, wahrnehmen.

Gestern hatte ich das Vergnügen mit zwei jungen Menschen einen 10-Minuten-Spaziergang zu machen. Und was diese kleine Person da alles an Abenteuerlichem gesehen hat! Den Duft, das Gurgeln des Bachs, die Blüten, das üppige Grün. Es waren nur 10 Minuten in einer Stadt, aber es hat meinen Tag beschenkt.

Natürlich hab ich gut reden, ich höre es schon, ich bin selbstständig und lebe an wunderschönen Plätzen. Aber Schönheit – Zauber – ist überall! Wir sind nur zu beschäftigt mit der Jagd nach Gütern, mit dem Aufrechterhalten unseres Lifestyles, zu abgelenkt von Smartphone und Medienlandschaft. Kaum jemand geht am Abend noch raus. Meist versanden die Menschen irgendwann vor dem TV, versuchen zu entspannen. Ich nenne das: Ablenken.

Geht doch mal raus, brecht diese Alltagsregel jeden Abend nur zu „chillen“ und lauft in Eurem Quartier, im nächsten Park, im Wald, am Fluss, am Meer, was sich eben gerade findet.
Es gibt gerade JETZT viel zu entdecken, zu erfahren, zu tasten, riechen, sehen und spüren. DAS ist wirklich Entspannung. Den Körper wieder mit der Natur verbinden. Die Sinne arbeiten lassen.

Die Natur kann uns immer aufladen. Und sie lädt Dich immer ein.

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Probiere es aus. Am besten gleich heute. Weil Montag ist.

Und dann vielleicht noch ein paar Mal mehr diese Woche.

Spürst Du den Zauber?

Willkommen in der Adlerperspektive.

(diesen Beitrag widme ich meinem Lieblingsmann, von ihm sind auch die wunderschönen Bilder)

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Wo die wilden Winde wehen

Wenn der Wind Dir direkt entgegen weht, ist es schwer zu atmen. Dann muss man einen kleinen Handfächer machen damit man selbst genug Luft bekommt und diese kontrolliert in die Lungen eingeatmet werden kann.

Ach. Der Wind!

Eigentlich wollte ich diese Woche über etwas ganz anderes schreiben. Provokant sollte es werden und aufrüttelnd, der Titel stand schon fest. Und dann ereilte mich dieser Wind, der meine Gedanken einfach weg geblasen hat. Wie auch alles andere, was mir gerade im Weg zu stehen schien. Er war sehr sehr kräftig und ungeheuerlich dominant und pffff—– alles weg, alles verweht, alles nicht mehr wichtig.

Wie herrlich so ein Wind und wie gewaltig. Auf meinem Spaziergang sah ich viele gefallene Bäume, wunderschönes Durcheinander in den Gärten. Und auch meinen Balkon hat er gefegt, Dankeschön dafür….

 

Wann bricht ein Baum? Was braucht es, dass er bricht? Und wann brechen wir, wenn der Wind allzu stark ist für uns? Was lässt uns gerade stehen, wann sind wir biegsam und wann müssen wir brechen, weil wir vielleicht in unserer Haltung zu sehr erstarrt sind? Sind wir trockenes Holz oder geschmeidiger Bambus? Wie gehen wir mit den Winden in unserem Leben um? Lassen wir uns mitreissen oder durchschütteln, reinigen oder brechen vom Wind? Kann der Wind das Überflüssige in uns frei legen oder wird er uns mitsamt den Wurzeln ausreissen? Wie gehst Du ganz persönlich damit um, wenn der Wind Dich packt?

Wind ist etwas sehr Polares. Ich kenne nur Windliebhaber wie mich und Windhasser wie viele meiner liebsten Freunde. Der Wind ist eben aufdringlich und lässt nicht allzu viel Platz für eigene Kapriolen. Der holt sich was er will. Bügelt so manches glatt, wie das lange Gras, die Weiden. Und wirbelt durcheinander wozu er Lust hat.

Vor vielen Jahren kam ich auf einem Segeltörn einmal in ganz besonderen Wind. Wir waren in einem Sturm zwischen den Virgin Islands und der Karibik und nichts blieb mehr an Ort und Stelle. Und wir hingen alle über der Reling, so elend ging es uns. Aber ach, dieser Wind, der in die Fock blies und unser Boot fast aus dem Wasser hob… gewaltig war das, gnadenlos…

Und dann ein paar Jahre später der Mistral in der Provence. Wir hatten eigentlich zelten wollen aber es gab kein Entkommen vor den wilden Wirbeln und wir mussten in ein Hotel gehen und wurden tagelang von warmem Wind zur Migräne getrieben. Und irgendwie spinnten die Franzosen alle ein bisschen wegen dem Wind.

Wie die Magie so oft spielt fiel mir dann auch das passende Buch in die Hände. Eine wunderbare Geschichte von einem Mann, der den Winden nachreist. Wer den Wind liebt, wird an diesem Buch grosse Freude haben.

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Herrlich, wenn man mit Rückenwind laufen kann. Und herrlich wenn der Gegenwind einem ins Haar greift. Und dann der Aufwind, der die Vögel, besonders den Adler, im Girlandenflug nach oben trägt, ganz anstrengungslos…

Wohin weht der Wind Dich gerade?

Und wohin soll er Dich wohl wehen?

Welche unterstützende Kraft wünschst Du Dir?

Und wo kannst Du sie Dir holen?

Wir reden im Volksmund oft über „Bruder Wind“. Denn er kann das ja sein, der Bruder, der Begleiter, die helfende Hand.

Lassen wir uns also mit viel Rückenwind dahin gleiten, wohin wir als nächstes wollen.

Wohin fliegst Du?

Willkommen in der Adlerperspektive

Pusteblume

Heute war Nordwind und er war sehr stark. Ich lag eine schöne Weile in einer Wiese mit sehr langem Gras und vielen bunten Wiesenblumen und der Wind spielte in den langen Halmen, brachte sie wunderbar durcheinander und dann wieder „kämmte“ er sie durch, ein wunderbares Naturschauspiel.

Als ich schliesslich schweren Herzens den Rückweg antrat, bekamen mein Hund und ich ein ganz besonderes Geschenk: Eine grosse Wolke voller Blütensamen. Wir waren ganz eingedeckt davon, schüttelten sie kräftig aus, damit sie weiterfliegen konnten. Irgendwo auf der Wiese liessen sie sich wohl nieder und wurden zu neuen Löwenzähnen…. Die Samen der Löwenzahn Pflanze sehen ein bisschen aus wie kleine Schirmchen. Sie fliegen oft kilometerweit und die Pflanze, die daraus entsteht, ist sehr robust und lässt sich kaum je von einem Hindernis am Wachsen aufhalten.

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Mir kam der Gedanke der Besamung und dadurch dann: Den Samen setzen.

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In meiner Arbeit als Coach darf ich das oft: Einen neuen Gedanken-Samen, eine Inspiration, eine neue Lösung oder eine andere Sichtweise anbieten. Manchmal entstehen dadurch neue, schöne, wertvolle Früchte. Viele Male durfte ich erleben, was durch einen kleinen Schubbs in eine neue Richtung entstehen konnte. Wichtig war aber immer, dass der Same auf einen fruchtbaren Boden fällt, dass der Coachee den Samen auch annehmen und zur Blüte bringen wollte.

So ein Same kann auch ein Satz sein, eine kleine Intervention im Alltag, eine Idee, die wir aufschnappen und weiter verfolgen. Oder ein Gedanke, den wir entwickeln, eine Inspiration, die wir erhalten und die neue Blüten in uns treibt.

Kennst Du das auch, dass Du einmal einen Satz, ein Wort gehört hast und das eine ganze Kettenreaktion auslösen konnte?

Oder dass die Tat, das Wirken eines anderen Menschen in Dir etwas zum Anklingen brachte das bis dahin geschlummert hatte?

Was inspiriert Dich?

Und darauf folgert ganz natürlich: Und mit was inspirierst Du Andere?

Das kann etwas sein, das Du vorlebst, etwas das Du zu erzählen hast, etwas das bei anderen etwas auslösen kann. Es sind manchmal die ganz nebenbei gesprochenen oder gehandelten Dinge, die bei Anderen einen Schub auslösen.

Denke diese Woche einmal darüber nach: Was gebe ich an Inspiration weiter?

Was in meinem Alltag kann dazu beitragen, dass es neue Blüten geben kann?

Lass den Samen, der in Deinem Herz, in Deinem Kopf, in Deiner Kreativität steckt frei fliegen, an dem richtigen Ort ankommen. Nimm Deine Worte und Deine kreativen Ideen als Ausdruck, als wertvollen Input für die Welt und dann – geniesse das Blütenmeer, das daraus entstehen kann.

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Willkommen in der Adlerperspektive.

Radikal

Ich habe das Wort „Radikal“ schon immer geliebt. Weiss ich doch noch, als ich es das erste Mal hörte: In einer Mathematikstunde im Gymnasium. Da war es das Ergebnis des Wurzelziehens in der Algebra. Mathematik habe ich nie verstanden aber dieses Wort – radikal – das liebte ich. Weil es eben heisst: Jetzt ist das Echte, das Grösste, das Mutigste erreicht.

Gestern ereilte mich auf dem Sofa sitzend eine Textnachricht über eine radikale Tat und ich konnte, trotz all der Dramatik, die das Ereignis zeigte, innerlich nur schmunzeln. Ich mag das – etwas radikal tun. Denn es heisst ja auch: Nicht mehr lauwarm. Nicht unentschieden. Nicht an moralische oder erzogene Regeln gebunden: Pur und echt. Jetzt und vollständig. Über die Norm hinaus.

Es hat viel Mut in einem radikalen Schritt. Und egal wie Du es wendest: Wenn Du das Wort „radikal“ dazu ziehst, dann ist es: total. Eine radikale Entscheidung, ein radikaler Schritt, eine radikale Tat.

Nicht umsonst nennen wir auch die politisch Engagierten die „Radikalen“ wenn es darum geht, wirklich bis zum äussersten Ende des Anstands zu gehen.

Ist es nicht auch irgendwie herrlich, wenn man etwas radikal tut oder beschliesst?

Was wäre der radikalste Schritt, die radikalste Entscheidung, die Du heute, oder gerade zum Wochenanfang, bald zum Monatsanfang, tun könntest?

Siehst Du, wie es sofort richtig viel gedanklichen Platz gibt, wenn Du auch nur darüber nachdenkst?

Das ist innerer Spielraum – oder auch innerliche Freiheit, die sich dann eröffnet.

Die Freundin, die sich gestern einen radikalen Schritt erlaubte, hat unter eine lange ungute Situation einen radikalen Schlusspunkt gesetzt. Hat gehandelt und ist nicht mehr im Denken und Reden, im Leiden und Verharren geblieben, sondern hat einen echten Standpunkt manifestiert. Trotz der Tragweite ihres Handelns zeigt es mir als Coach, dass es eben auch mutige Menschen gibt, die in die Handlung gehen und nicht stumm bleiben, wenn ihnen Leid geschieht.

Wie wünschte ich mir noch viel mehr Radikales.

Wie wäre es mit: Radikal echt?

Radikal entschieden?

Radikal lieben?

Radikal aus der Komfortzone?

Da gibt es diesen „coolen“ Typen, der Löcher in zugefrorene Seen sägt und sich dann in das eiskalte Wasser gleiten lässt um dort einige Minuten intensiv die eigene Kraft zu spüren.

Und die Managerin, die ihren gut bezahlten, angeblich sehr sicheren Managementposten kündigt um auf dem Pacific Crest Trail 8000km durch Amerika zu wandern und dabei zu entdecken, dass das Leben JETZT statt findet und man immer eine Wahl hat.

Wie radikal traust DU Dich zu sein?

Spiele diesen Gedanken einmal durch: Was könnte das Radikalste sein, zu dem Du Dich diese Woche entschliesst?

Bist Du mutig genug für die Handlung?

Radikal bedeutet ursprünglich: Von der Wurzel auf, gründlich.

Was bist DU bereit von der Wurzel auf, gründlich zu verändern?

Machst Du es? Bist Du bereit für die Freiheit?

Herrlich.

Willkommen in der Adlerperspektive.