Ein Lichtblick

Manchmal braucht man das, einen kleinen Lichtblick. Und meist kommt er dann, wenn der Verstand und unser nimmermüder Geist mal Ruhe gibt und wir uns einfach vertrauensvoll und leicht, offen und verspielt dem Leben wieder zuwenden können.

So ging es einer lieben Coachee letzte Woche, als sie sich mit der Arbeit von Byron Katie vertraut machen konnte. Sie machte grosse Augen, dass die Dinge so einfach sind. Die Wahrheit liegt immer ganz ganz nah unter der Oberfläche. Es ist einfach die Oberfläche, die wir nicht so leicht verlassen können, sie legt sich wie ein Schleier vor unser Auge und verfälscht vieles, was wahr wäre in eine Illusion.

Aber zurück zu Byron Katie. Wer ihre wertvolle Arbeit (noch) nicht kennt, hat bislang ein wunderschönes Werkzeug verpasst, seinen tieferen Gedanken auf die Schliche zu kommen. Und dabei ist es so einfach…

Byron Katie: „So einfach ist Freiheit“

Die Amerikanerin Byron Katie entwickelte die Hinterfragungsmethode ‚The Work‘, die davon ausgeht, dass wir leiden, wenn wir einen stressbehafteten Gedanken glauben, und dass wir nicht leiden, wenn wir diesen Gedanken hinterfragen. Könnte das die goldene Formel zur Lösung all unserer Probleme sein? Zumindest ist es eine Art, seine eigenen Gedanken zu vertiefen.

Katie’s Methode heisst: The Work.

Dabei muss man zunächst alle Verurteilungen, Unzufriedenheiten und Schuldzuweisungen aufschreiben und danach kritisch überprüfen. Dies geht immer mit vier Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Können Sie mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagieren Sie, wenn Sie diesen Gedanken glauben?
  4. Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?

Umkehrung: Nachdem Sie die vier Fragen beantwortet haben, sollten Sie Umkehrungs-Sätze finden. Ihre Aussage kann ins Gegenteil gedreht, aber auch auf andere Person sowie auf sich selbst bezogen werden.

Das zeigt eine andere Form auf, wie man das Problem sehen kann (warum es gespiegelt wird) und was wir an uns noch lösen können.

So erscheint also der vermeintliche Andere als Spiegel und aus einem unzufriedenen Zustand wird plötzlich eine Wohltat. Danke, dass man erkennen kann.
Eigentlich, so sagte auch mein buddhistischer Lama, sind alle Menschen nur Trainer für uns, immer weiter und immer besser bei sich selbst anzukommen.

(wer hierzu weiter lesen will: Byron Katie: Lieben was ist)

Und wieso nennen wir das einen Lichtblick?

Es ist der Moment des Erkennens. Es geht uns ein Licht auf, wir haben plötzlich Licht in eine Sache gebracht. Und manchmal wird man sogar erleuchtet.

Kennt Ihr diesen magischen Moment? Manchmal bekommt man so ein Himmelsgeschenk. Da geht plötzlich das Licht auf und wir sehen: Ach so kann sie also auch sein, die Wirklichkeit. Schön, farbenfroh und leicht.

Leben war niemals als Anstrengung gedacht. Sondern, um es wertzuschätzen, zu geniessen und – zu feiern.

Willkommen in der Adlerperspektive.

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Die Zeit, die Zeit

Die neue Woche beginnt und wir rennen alle schon wieder. Wir scheinen ständig alle keine Zeit zu haben, fühlen uns getrieben, angeschubbst, vorwärts beschleunigt. Und wir meinen sogar noch, wir müssten ein kluges Zeitmanagement haben, um den Stress zu vermeiden. Weit gefehlt. Die Zeit lässt sich nicht kontrollieren, nicht managen, nicht sparen, nicht verlieren.

Man kann mit der Zeit nur eins machen: Sie leben.

In der vergangenen Woche kam ich gleich einige Male mit dem Thema Zeit in Berührung.

Mich fragte ein Autofahrer ob er mir „schnell“ eine Frage stellen dürfe. Ich antwortete, er dürfe mir durchaus auch langsam eine Frage stellen. Worauf er entgegnete, er wolle mir ja keine Zeit stehlen. Ach so? Kann man Zeit stehlen? Habe ich denn Wichtigeres zu tun, als gerade hier zu sein?

Ich las, nach einer Studie schauen Menschen durchschnittlich pro Tag 87 Mal auf ihre Smartphone oder in einen anderen Bildschirm. Und die durchschnittliche Surfdauer im Internet oder im Smartphone liegt bereits bei 135 Minuten pro Tag! Was für eine Zeitverschwendung?

Ein jugendlicher Klient zeigte mir, wie gelassen er mit der Zeit umgeht. Ich gab ihm immer wieder Zeit für Denkpausen, weil mentale Arbeit eben auch anstrengend sein kann. Und die nahm er sich dann, schwamm ausgiebig im See, ging spazieren oder machte mal: Nichts. Ich genoss es, ihm beim Nichtstressen zu zusehen. Wie erholsam, ein Mensch mit Zeit!

Und ich erlebte die Entschleunigung einer Freundin, die mich für drei Tage besuchte. Sie kommt immer mit To-do-Listen im Kopf, will wissen, was wir wann genau machen, wie es weiter geht, was als nächstes ansteht. Wie herrlich zu sehen, wie sie immer mehr ruhig wurde und den kostbarsten Moment hatte, als sie sich in eine hohe Blumenwiese legte oder dem Rauschen eines wilden Wassers lauschen konnte.

Wir sassen vereint und sahen dem Wasser zu. Und da kam es uns beiden so vor, als ob wir etwas Wichtiges verstanden haben: Das Wasser lässt sich nicht festhalten, es fliesst durch alle scheinbaren Hindernisse hindurch. Es nützt auch nichts, sich mit Sorgen oder Blockaden aufzuhalten, wie das Wasser fliesst alles einfach weiter, die Zeit, die Geschehnisse, was sein soll geschieht, was nicht sein soll kann nicht erzwungen werden.

Wie kann man der Zeit mehr Leben geben? Sie bewusst wahrnehmen und damit auch wirklich erleben?

Wie kann man die Kostbarkeit des Moments erkennen und so leben, dass er zu einem Juwel der Erinnerung wird?

Spannend, dass, wenn wir keine Erinnerungen erschaffen können, unsere Vergangenheit im Nebel versinkt. Erinnerungen können aber nur bewusst und in der Gegenwart erschaffen werden.

Eine Freundin hatte kürzlich einen Augenblick, etwa eine oder zwei Minuten, Angesicht zu Angesicht mit einem Hirsch, den sie bei einer Wanderung antraf. Sie standen völlig still voreinander und schauten sich in die Augen. Mit der kleinsten Bewegung der Freundin sprang er davon, aber sie sagte: Der Augenblick sei ein Moment für die Ewigkeit gewesen, sie würde sich immer daran erinnern.

Mache heute ein kleines Experiment. In einem Moment, in dem gerade nichts super dringend erledigt werden muss, halte inne. Beobachte etwas für ein paar Minuten. Atme. Konzentriere Dich ganz auf das, was Du wahrnehmen kannst.

Lebe einen Moment in der Zeit. Spüre dass sie da ist.

Du kannst diesen Moment jeden Tag erleben. Und süchtig danach werden. Die beste Suche (Sucht) überhaupt: Das Leben in der Zeit entdecken.

Fülle es aus, das Leben. Lass Dich nicht stressen. Du musst kein hektischer Kolibri (40 bis 50 Flügelschläge pro Sekunde!) sein, Du kannst den anstrengungslosen Flug des Adlers wählen (gleitet mit der Thermik).

Mach mal einen Moment Pause, erlebe die Zeit.

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

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Das Glück im Jetzt jetzt!

Diese Tage wurde ich konfrontiert mit dem Thema Nachhaltigkeit. Es ist eine Sache, wenn man nach einem Coaching, einem Seminar oder einer Intervention wirklich entschieden weiter helfen konnte. Oder wenn man eine Beziehung, eine Freundschaft, eine Verbindung mit aller Liebe gepflegt hat. Die andere Sache ist aber, was passiert, wenn es abflacht, wenn die anfängliche Euphorie verloren geht und man selbst, oder die Menschen, wieder ins alte Fahrwasser kommen und den Drive, das Neue, das Abenteuerliche im Alltäglichen verlieren.

Immer wieder in den letzten Jahren habe ich dann ein Gefühl der Traurigkeit gehabt, natürlich hinterfragt man dann auch oft das eigene Tun, ob man alles gegeben hat, ob noch mehr drin gelegen wäre.

Und wie durch einen Zauber erscheinen dann die guten Geister der Vergangenheit und flüstern einem Worte zu, die zeigen, dass es sich der Einsatz gelohnt hat und die Früchte sich einfach verändert haben.

So habe ich in den letzten Tagen gleich mehrere wunderbare Menschen wieder sehen und hören dürfen, die in der ein oder anderen Weise in meinem Leben waren, sei es als Klienten, Freunde und Wegbegleiter. Einer davon sass mir am Freitag gegenüber. Ein Unternehmer, der einst seine besten Manager coachen liess. Ich fragte ihn, was wohl aus all den Geschichten der Menschen geworden ist, ob das Coaching Wirkung zeigen konnte, ob es langfristig zu einer wirklichen Veränderung kam. Er schmunzelte und sagte mir, es habe immer eine Wirkung, nur manchmal eine andere, als die, die man erzielen wollte.

Und dann erzählte er mir eine Geschichte von Arthur Rubinstein.

Rubinstein war ein gefeierter Pianist (er lebte 1887-1982) und ein begnadeter Musiker und Poet. Die New York Times beschrieb Rubinsteins Stil als natürlich, ungezwungen und frei von Nervosität. Im Gegensatz zu vielen Pianisten der Gegenwart spielte Rubinstein nicht ernst, sondern vermittelte durch sein Spiel seine Glückseligkeit. Arthur Rubinstein hielt sich für den glücklichsten Menschen in seinem Bekanntenkreis. Rubinsteins Tochter Eva Rubinstein sagte über ihn, dass er, um so zu spielen, wie er spielen wollte, auf seine Weise am Leben teilhaben musste.

Auf die Frage, was er denn tue, sagte er einmal, er mache nicht viel Aufhebens darum, dass man ihn als Musiker würdige. Er tue einfach das, was er am besten konnte. So meinte er: „In den zwei, drei Stunden die ich ein Konzert spiele, mache ich meine Zuhörer glücklich. Sie fühlen sich ebenso glücklich wie ich es in diesem Moment bin. Das ist das einzige was ich möchte, für alles andere sind sie dann selbst zuständig.“

Wie herrlich diese Einstellung für unser Leben sein kann!

Hast Du die Menschen, die Dir etwas bedeuten schon einmal, zweimal, oft glücklich gemacht mit Deiner Anwesenheit in ihrem Leben?

Hast Du Deine Kunden und Klienten schon einmal, zweimal, oft, mit dem glücklich gemacht, was Du zu geben hattest?

Braucht es mehr Nachhaltigkeit? Und warum bist Du so streng mit Dir und gestehst es den anderen nicht zu, auch Fehler zu machen und zu scheitern

t r o t z Deiner Hilfe und Deiner Anwesenheit?

Wie wunderbar, diese Einstellung von Rubinstein und die Geschichte von meinem Klienten. Sie hat mir sekündlich das Herz geheilt.

Wie viele Momente, Hand aufs Herz, hast Du schon mit Deiner Melodie die Menschen in Deinem Umfeld glücklich gemacht, inspiriert und beseelt?

Siehst Du, wie reich Du bist? Und wie wertvoll Du auch für andere bist?
Das ist es, das einzige Glück. Darauf kommt es an.
Gib den Gedanken über die Nachhaltigkeit Deines Tuns und Seins auf: Mach Dir bewusst, dass Du ein Geschenk für die Welt bist. Vielleicht nicht jeden Moment, nicht für jeden Menschen und sicher nicht für immer und ewig. Aber öfter als Du denkst.

Sei gut zu Dir.

Willkommen in der Adlerperspektive!

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Beruf und Berufung, die Kunst und Gunst Deiner Gabe!

Den Impuls zu diesem Blog setzte eine Freundin. Ich hatte ihr ein paar sommerliche Fotos geschickt und bei der Antwort machte sie eine „Freud’sche Fehlleistung“: sie schrieb statt: „Du erhellst meinen Arbeitsalltag“ das Folgenschwere: „Du erhältst meinen Arbeitsalltag“. Sofort bekam ich einen etwas schnelleren Puls. Auf keinen Fall möchte ich den Arbeitsalltag meiner Freundin haben. Und, um ganz ehrlich zu sein: Sie möchte diesen Arbeitsalltag auch nicht.

Viele Menschen stecken fest in einem Arbeitsalltag, in einer Tätigkeit oder in einem Team das sie weder inspiriert noch glücklich macht. Sie kämpfen sich montags auf die Arbeit und sehnen den Freitag herbei. Sie machen den Kopf voll und den Rücken krumm für etwas, das sie nicht erfüllt.

Und was heisst denn nun: Das sie nicht erfüllt?

Es heisst: Es füllt Dich nicht aus. Es inspiriert Dich nicht. Es kommt nicht aus Deiner inneren Fülle um sich der Welt zu schenken.

Wobei wir, simsalabim, schon bei dem Kern der Sache sind:

Welche Gabe gibst Du der Welt?

Was ist Dir gegeben und Du kannst es anstrengungslos abrufen?

Was kannst Du G R O S S Z Ü G I G in die Welt schenken, ohne etwas in Dir zurück halten zu müssen?

Was kannst Du verschleudern, verplempern, verschwenden und Du bist immer noch glücklich dabei, denn: Es wächst nach, egal wie viel Du abrufst?

Gibst Du das was in Dir ist?

Oder etwas für das Du Dich anstrengen musst?

Zu was bist Du ganz individuell berufen? Was ist Deine grösste wirkliche Stärke (und nicht nur die, die Du im Bewerbungsgespräch sagen musst)?

Bist Du Dir bewusst was Du ganz individuell in Dir trägst was den Menschen Freude machen kann, was ihren Alltag erhellt?

In den letzten Wochen war ich wieder einmal mit dem Thema Autoreparatur beschäftigt. Als ich mein Auto abholte und dem Mechaniker den Schlüssel des Leihwagens gab, sah ich, wie er zärtlich die Flanke meines Wagens streichelte zum Abschied (und ich fahre kein Schmuckstückchen)…. ich lächelte ihn an und fragte ihn, ob er seinen Beruf liebt. Er sagte: Ich wollte nie etwas anderes tun und ich gehe jeden Tag glücklich zur Arbeit. Mein Postino, der Posthalter, begrüsst mich immer mit guter Laune, jedes Mal lobt er meine schönen Couverts und die hübschen Briefmarken. Die Bäckersfrau packt mein Brot mit einer Schleife im Papier ein.

Eine wunderbare Adler-Coachee-Frau hat mir kürzlich geschrieben, dass sie etwas mit Essen tun will, weil es das ist, was sie am liebsten macht. Und das, obwohl sie akademische Laufbahn, Unternehmertum und eine erfolgreiche Karriere gemacht hat. Eine andere hat den sicheren Job aufgegeben und sucht jetzt, ihrem wilden Herzen entsprechend, die Aufgabe im internationalen Bereich weil sie reisen, Neues entdecken und erobern möchte.

Es ist beglückend zu wissen, dass man in jedem Beruf glücklich sein kann, weil eben immer ein Sinn dahinter steht, was man tut, warum und vor allem wofür.

Die Glücklichen unter uns rufen einfach ab, was sie lieben und haben es zu ihrem Beruf gemacht.

Wozu bist Du berufen, was ist Deine Gabe?

Der Adler macht es so: Er stürzt sich von einem hohen Felsen, lässt sich in die Thermik fallen, die er vorher schon mit seinen scharfen Augen gesehen hat. Dann schraubt er sich im Girlandenflug völlig anstrengungslos nach oben… er geht „mit dem flow“. Er lässt sich tragen, er stellt nur noch die Weichen (die Flügel in seinem Fall). Warum flattert der Adler nicht? Er verschwendet keine Energie für etwas, das er nicht zu tun braucht. Er ruft seine eigene Stärke ab und lässt sich vom richtigen Wind tragen.

Warum? Weil er es kann.

Und was kannst DU, ganz besonders gut und völlig ohne Anstrengung?

Willkommen in der Adlerperspektive.

Go wild!

Ein „Aigle Royal“ braucht viel Platz. Je nach Siedlungsdichte ca. 350 Quadratkilometer. Bequem ist das Leben dieser Gattung ganz und gar nicht, denn er lebt ohne Komfort in den Alpen oder im Hochgebirge. Oft ist die Nahrungssuche gerade in den Wintermonaten, wenn seine Beute im Bau schläft, sehr anstrengend. Dieser Adler hat definitiv kein bequemes Leben. Es besteht aus Überlebenskampf, Jagd, Winden, Weitervermehrung.

Unser Leben dagegen ist extrem bequem geworden. Nach diesem langen Sommer, den ich vor allem in der freien Natur verbracht habe, ist mir einmal mehr bewusst geworden wie abhängig und verzärtelt wir sind von warmem fliessenden Wasser, ständiger Erreichbarkeit, sicheren Wänden, Kühlschrank und Kochherd, vollem Kleiderschrank und Waschmaschine… unser Leben ist komfortabel. Wir sind in der Komfortzone. Und nicht nur im täglichen Leben sondern auch in unserer Lebenssituation, im beruflichen Umfeld, die Karriereleiter, das Bankdepot. Alles safe. Alles bequem und schnell, einfach und rasch zu erledigen. Unser Lebensradius ist klein und überschaubar. Bis auf ein paar Reisen gehen wir nirgends hin, fahren die gleichen Wege, kaufen das gleiche ein, treffen die gleichen Menschen, denken die immergleichen Gedanken.

Was passiert wenn es mal unbequem wird? Brechen wir dann auf, wie ein Adler, um ein neues Revier zu erobern? Oder bleiben wir jammernd sitzen und wollen dass alles wieder so bequem wird wie es immer war?

Bewegen wir uns auch regelmässig heraus aus dem Vertrauten um neue Sichtweisen zu bekommen?

Jeder von uns weiss, dass wir ein freieres Gefühl haben, wenn wir auf einem Berggipfel stehen, den wir erstiegen haben, wenn wir ein Abenteuer bestanden haben. Die Sicht wird grösser, befreit vom eigenen kleinen Zwangsjäckchen.

Wie wichtig ist unsere kleine scheinbar heile und überschaubare Welt?

Wie weit bewegen wir uns noch raus aus dem Radius? (real und in Gedanken)?

Was macht die „Wildnis“ mit uns?
Was ist „go wild“ ?

Kaltes Wasser, steinharte Felsen, steile Aufstiege, Aushalten des Wetters… unberechenbare Gegebenheiten auf einer Bergwanderung. Wann bist Du das letzte Mal bis auf die Haut nass geworden von einem Gewitter? Hast dreckige Klamotten am Leib gehabt, aufgeschrammte Füsse vom Barfusslaufen, ungewaschene Haare, Hunger und Durst?

Bist Du bereit Deinen Lebensraum zu öffnen und weiter zu gehen, weit über Deinen Schatten und Deine Komfortzone zu springen?

Was zeigt sich in Deinem Leben, wenn es nicht mehr bequem ist?

Welche neuen Dinge, Erkenntnisse, Fragen, Antworten kommen zu Dir, wenn Dein Geist frei ist von Bequemlichkeit?

Am Weekend habe ich ein wunderbares Paar gecoacht. Der männliche Partner hat sich in die eiskalte Verzasca getraut und vom wilden Wasser über die glatten Felsen ziehen lassen. Ein menschlicher Körper ist extrem verletzlich wenn er gegen Felsen gedonnert wird. Die kalten Temperaturen im wilden Fluss haben den Körper meines Coachees sehr ausgekühlt. Danach aber spürte er es wieder, das Pulsieren, das aufgeregte Gefühl völlig hier und jetzt im Körper zu sein. Halleluja!

Willst Du mehr davon? Willst Du spüren was Du alles kannst wenn Du aufhörst Dich zu schonen und wieder voll rein gehst ins pralle, ins reale und ins abenteuerliche Leben? Dann melde Dich gleich an zu einer spannenden Erfahrung, wenn Du im Raum Zürich lebst:

www.beat-mps.ch

Und für alle anderen: Auf welchen Komfort kannst Du eine Weile verzichten?

Und: Bist Du bereit Deinen Luxuslebensraum zu würdigen und trotzdem in Frage zu stellen?

Der Adler geht wild. Gehst DU auch?

Willkommen in der Adlerperspektive

 

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Der kosmische Witz

Kürzlich hatte ich wieder einmal einen „kosmischen Witz“, so nenne ich die Situationen, die absurd, unerwartet, vergnügt, überraschend sind. Wenn sie sich ereignen, neigen wir dazu, ungläubig und trotzdem irgendwie zutiefst berührt zu reagieren. So als ob uns etwas mit aller Gewalt daran erinnert, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als wir uns ersinnen können.

Ich war auf einer langen Fahrt nach Zürich und in Gedanken bei meinem letzten Blog. Ich kam wieder einmal gedanklich dahin, dass ich dachte, ich müsse mich nun endlich meinem Herzensweg, dem Schreiben, vermehrt widmen. Es läuft doch immer so einfach,  das Ver-dichten, es ist immer so, als ob die Worte von selbst zu mir kommen. Die Tage vorher hatte ich ein Buch durchgearbeitet… für alle, die sich für diesen Themenkreis interessieren…

Ich machte mir Gedanken, wie ich meine Schreibtechnik noch mehr perfektionieren könnte und als ich mich schliesslich dem Gotthard Tunnel näherte, hatte ich den wahnsinnigen Wunsch, ich würde mich an den Diogenes Verlag wenden, um mir ein Date mit dem besten Schweizer Schriftsteller zu arrangieren. Einfach weil ich überzeugt war, der Mensch ist nett genug, auch Jungautoren als Mäzen zu einem Profigespräch zu treffen. Ich wollte gerade die entsprechende Mail an den Verlag schreiben als meine Fahrlinie grün wurde und ich weiter fahren musste. Also diktierte ich dreimal nacheinander in mein Smartphone, dass ich den Autor treffen muss. Dringend!

Den Rest der Fahrt verbrachte ich vergnüglich damit, mir vorzustellen wie dieses Treffen vonstatten gehen würde, was ich fragen, was er sagen würde, wie das Gespräch zwischen uns laufen würde. Ich sah uns imaginär bereits im Cafe Odeon sitzen. Ich musste schmunzeln, als ich im Parkhaus Opera ausstieg. Es fühlte sich bereits total real an, dass dieses Treffen bald kommen würde.

Ich nahm die Treppe nach oben und mir kam offenbar ein Herr auf der selben Seite entgegen nach unten. Ich prallte mit ihm zusammen, weil ich noch zu sehr in meine Tagträumerei versunken war. Nun, was soll ich sagen: Ich hatte ihn quasi ganzkörperlich getroffen! Denn als ich hoch sah, erkannte ich genau diesen Autor unmittelbar vor mir. Er lächelte mir sehr charmant zu und ich sagte seinen Namen. Er darauf: Ja? Ich sagte: Mein Name ist Maren Schmid, Sie werden noch von mir hören! Und er: Schön! Er ging amüsiert an mir vorbei und ich weiter nach oben. Ich musste schallend lachen als ich oben ankam. Etwas Absurderes hätte ich wohl kaum sagen können. Und dann kam es: Die Erkenntnis, dass mich wieder mal ein kosmischer Witz getroffen hatte.

So ein Ereignis lässt sich nicht planen! Unmöglich, dass es genau so passiert, aber tatsächlich: Diese Dinge finden statt. Hätte ich weniger lange am Gotthard gestanden oder hätte mir noch einen Kaffee geholt, dann hätte ich diesen goldenen Moment nicht gehabt.

Kosmische Witze sagen: Das Leben lacht Dir zu!

Es meint: Tanze! Mach was Du wirklich wirklich willst und alles wird Dir zugute kommen wenn du diesen Herzweg wählst! Feire das Leben!

Setze den Samen für das was sich entfalten soll und dann: Sieh wie das Blümchen wächst! Wenn es im Einklang mit Deinem Lebensplan steht, wenn es Synchronizität provoziert, dann passiert etwas Aufregendes: Du hörst das Leben Dir zulachen!

Denn: Das Leben meint es gut mit Dir. Hörst Du das?

Das Leben ist FÜR Dich! Und wenn Du offen genug bist, wenn Du das Beste erwartest, wenn Du spielerisch damit umgehst, dann wird es Dir zeigen: Schau, hier hat es eine Praline für Dich mit einer bewusstseinserweiternden Droge drin. Koste sie, nimm sie als Geschenk und dann: Tanze!

Welche kosmischen Witze haben den Weg zu Dir gefunden?

Wie reguliert das Leben Deinen Weg, damit Du schlussendlich darüber lachen kannst? Welche Geschenke hast Du in den Händen gehalten und gleichzeitig gewusst: DAS ist jetzt das Lachen des Himmels?

Ahhh, freu Dich. What else?

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

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Du bist am Leben!

Letzte Woche erreichte mich die Nachricht, dass eine liebe Bekannte mit ihrer Familie in Lombok/Indonesien war, als das Erdbeben ihre Ferien erschütterte. Sie mussten aus Angst vor einem Tsunami den Berg sehr schnell hochlaufen und dann ausharren bis die Lage wieder sicher war. Zurück spüren sie vor allem Dankbarkeit, dass es noch einmal gut gegangen ist. Auch ich kenne eine solche Situation, weil ich vor 14 Jahren ein paar Tage vor dem grossen Tsunami Khao Lak/Thailand verlassen hatte.

Damals hatte ich mir selbst eine Ansichtskarte geschickt und darauf geschrieben: Liebe Maren, vergiss dieses Paradies nie. Du bist am Leben!

Meine Welt war damals nicht nur vom Beben erschüttert worden, es gab auch ein inneres Beben, bevor ich die Reise antrat. Umso mehr zeigte sich, dass nach dem Unglück, das so viele Tote kostete, vieles sehr sehr relativ war.

Viel zu oft sind wir in einem inneren Gefängnis aus Gedanken, Gefühlen, Erwartungen, Befürchtungen und Zwängen eingeengt und verlieren das Wesentliche aus den Augen: Dass das Leben JETZT stattfindet. Dass es jetzt da ist, spürbar, erlebbar, die eigene Lebenskraft ist jetzt genau in uns. Das Leben steht jetzt zur Verfügung, wir können tun oder lassen, dies oder das.

WIR HABEN IMMER NOCH DIE WAHL.

Bist Du Dir dessen bewusst?

Weisst Du, dass das Morgen nicht mal ein Versprechen und auch keine Sicherheit ist?

Dass Du eigentlich jeden einzelnen Moment ausatmen und nicht mehr einatmen könntest? Dass es dann definitiv VORBEI wäre das Leben? Und auch Deine Wahl was Du tun möchtest, was es zu erleben gäbe, was man noch sagen, fühlen, schauen, tasten, schmecken könnte?

Das Leben wird umso wertvoller, wenn man sich seine Vergänglichkeit nicht nur bewusst macht, sondern sie jeden Moment zum Gradmesser jeder Entscheidung und jeder Empfindung machen kann. Dann treibt das Leben Dich an, dann sagt es Dir: Mach es jetzt! Fühl es jetzt! Sag es jetzt!

Spürst Du den BOOST den das bei Dir auslöst? Spürst Du es, das Leben, Deine Lebendigkeit? Den Drang, die Gier, die Lust, die Kraft? Ja?

Dann tue es: JETZT.

Vergeude keine Zeit mit Zweifel und Angst und Zurück-Haltung. Gib alles. Jederzeit. Gib Dein individuelles Geschenk in die Welt und gib es grosszügig, solange Du das Leben noch hast.

Lass Dich von diesem Gefühl tragen, heute, morgen und die nächsten Tage. Und betrachte, was passiert…..

Ja, das ist sie: Willkommen in der Adler-Perspektive!

Song Lyrics von Rosenstolz: Wir sind am Leben
Hast du alles probiert?
Hast du alles versucht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang‘ an!
Hast du wirklich gelebt?
Hat deine Welt sich wirklich gedreht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang‘ an!
Was willst du sagen?
Wen willst du fragen?
Was willst du erleben
Und was willst du geben?
Wer gibt dir den Frieden
Und was ist liegen geblieben?
Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Leben
An was willst du glauben
Oder glaubst du an dich?
Wie oft wirst du betrogen?
Wie oft belügst du dich?
Wieviel Türen wirst du öffnen?
Welches Schloss knackst du nie?
Wie oft kannst du widerstehen
Und wann gehst du in die Knie?
Warum wirst du weinen
Und wie oft bleibst du stumm?
Und für wen wirst du beten,
Weißt du wirklich warum?
Und bei wem wirst du schlafen
Und vor wem rennst du weg?
Ich kann deinen Herzschlag hören,
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Und hast du dich verlaufen,
Ich bin da, bring dich nach haus‘
Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben
Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird uns zerstören
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben
Weil unser Herz Feuer fängt
Weil unser Herz Liebe kennt
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben

Ein Schubbs in die Freiheit

Manchmal brauchen wir einen kleinen Schubbs. Das gilt nicht nur für absolut jeden, sondern auch für die, die einen Adler-Perspektiven Blog schreiben 🙂

In diesem heissen Sommer, den wir zwar alle geniessen, der uns aber auch alle heraus-fordert, kommen an den Hundstagen manchmal die Zeichen auf die ein oder andere „magische“ Weise.

Heute hörte ich von einem wunderbaren Mensch: Manchmal muss man sich so lange um die eigene Achse drehen bis man irgendwo einen neuen Weg entdeckt. Das ist ein bisschen wie im Labyrinth gehen und die neuen Abzweigungen finden, die uns irgendwann heraus führen. Als Kind habe ich Labyrinthe geliebt. Nicht als ich drin war, aber dieser Befreiungsmoment, wenn endlich endlich der Ausweg in Sicht kam. Das Wort Be-frei-ung ist mein Lieblingswort und auch Lieblingsort geworden und auch in englisch – Liberation, Liberty, ist es ein so schöner Klang.

Wie von Zauber heisst der wichtigste Platz in St.Helier auf Jersey dann auch „Liberation Place“ und die Busse heissen „Liberty Coach“. Wunderbar.

Kennst Du den Moment, wenn an einem sehr heissen Tag Deine Haut, Dein ganzer Körper aufgeheizt ist und Du nur noch nach Kühle lechzt? Und Du dann unter die kalte Dusche oder noch besser, in ein eiskaltes Wasser steigst? Da meint man fast, es zischt, eine riesige Befreiung. Etwas das eben noch ganz eng und gefangen war ist jetzt frei – das Wohlgefühl dass sich ein Umstand, der wenig lecker war, auflöst in Wonnegefühl. Grossartig. Das dürfen wir gerade täglich geniessen.

Diese Tage hatte ich Besuch von zwei elfenhaften bereichernden Frauen, die jede auf ihre Art, ein bisschen Glitzer (sparkle, danke S & A) dagelassen haben. Meine Fragen, die mir seit einiger Zeit beim Putzen meines Gefieders in den aufgewühlten Geist kamen, waren noch nicht gut genug ausformuliert… Da überraschte die eine Elfe mich, in dem sie mir vier fantastische Fragen gab, die ich Dir gerne weitergeben möchte. Es sind „Meditationsfragen“. Nimm Dir die Zeit um sie in Ruhe zu überdenken. Und finde die Antworten.

Nimm die Fragen als Schubbs. Diesmal nicht von mir, sondern zu mir geflogen, mit einem bisschen Sternenstaub daran:

Deine Freude – was hast Du vergessen? Und wo wartet sie jetzt auf Dich?

Deine Kreativität – wo hast Du sie vernachlässigt? Und wo ruft sie jetzt nach Dir?

Deine Essenz – mit was hast Du die Berührung verloren? Und was braucht Deine Essenz jetzt von Dir?

Dein Mut – wo hast Du ihn verloren? Und wo will er Dich jetzt hinführen?

Lass die Fragen wirken und dann gib Dir das Versprechen, dass Du sie beantworten wirst. Der Schubbs kann klein oder gross sein, den Du dadurch bekommst.

Auf jeden Fall fühlt es sich an wie – nach einem sehr langen heissen Tag der Sprung in ein erlösendes kaltes frisches prickelndes Bad. ZISCH….. So fühlt sich Befreiung an.

Willkommen in der Adler-Perspektive.

 

Im freien Fall

Tief im Maggiatal, genauer im Valle Bavone, exakt in Foroglio gibt es einen unglaublichen Wasserfall, der mich zu meinem nächsten und wichtigen Blogbeitrag inspiriert hat. Wenn man unten am wilden Fluss steht, der das Wasser aus dem Wasserfall transportiert, sieht man nach oben und da – kommt das Wasser direkt aus dem Himmel gefallen. Es gibt einen steilen und anstrengenden Weg nach oben, den man klettern und gehen kann und dann steht man direkt daneben, wo die Wassermassen auf die Granitsteine prallen. Das Geräusch ist unglaublich! Die Energie elektrisiert sofort und man spürt die Urkraft der Elemente. Das Wasser hier fällt sehr weit, man kann sogar einzelne Wasserzellen mit den Augen verfolgen wie sie nach unten fallen –

  • im freien Fall

…und was uns allen im Leben so viel Angst macht, der freie Fall ohne sicheren Boden unter den Füssen – ist hier eine Schönheit, die man bewundern kann und muss. Die Fontänen fallen nicht in ein Wasserbecken, wie in anderen Wasserfällen dieser Art, sondern prallen ohne Zurückhaltung auf den Felsen, auf die Granitblöcke, die hier erstaunlicherweise nicht ausgehöhlt und abgeschliffen sind, sondern scharf und kantig das Wasser teilen. Ein Teil fliesst in den wilden kleinen Bach, der über Steinformationen nach unten läuft. Ein Teil spritzt in alle Himmelsrichtungen und versorgt die Pflanzen darum mit üppigem Wachstumselexier und der Rest verdampft und zieht, je nach Wind, in alle Himmelrichtungen.

Der Wasserfall transformiert sich – und das kann er nur, weil er bereit ist zu stürzen, zu sterben, sich neu zu erfinden.

Ähliches passiert dem Adler, wenn er etwa 40 Jahre alt ist. Er muss sich transformieren um weiter zu leben. Einer indianischen Legende zufolge werden Adler etwa 70 Jahre alt. Irgendwann in der Mitte seines Lebens passiert es: Die alten stärksten Federn sind zu schwer geworden, der Schnabel zu lang, die Krallen an den Greif zu abgestumpft. Er zieht sich zurück, wetzt, zieht sich die schweren langen Federn aus dem Gefieder, wird wieder neu und frisch und scheint sich zu verjüngen. Danach muss er das neue Gefieder wieder einfliegen, muss sich neu ausprobieren. Mit dieser Transformation schafft er etwas, das wir alle in unserem Leben gut gebrauchen können: Sich wieder neu zu erfinden, auszuprobieren, den Flug verbessern, die Jagd überdenken.

Die Urkraft der Erde gibt uns das bereitwillig ab: Die Gravitation, die Aufwinde, die Feuer, das fliessende Wasser. Die Sonne, die Wolken, die Entladung der Spannung in der Luft wenn ein Gewitter kommt, das gute Essen das in Ruhe wachsen und reifen kann, das klare Wasser, das man im zum Beispiel im Tessin beim Schwimmen in den Flüssen trinken kann. Die Weite eines Strandes, die unseren Blick weitet und uns Freiheit zum Atmen gibt. Die Gezeiten, die uns an Kommen und Gehen erinnern. All das kann dazu dienen, den Adler, der wieder in seine Kraft kommen will, zu unterstützen.

Und dann fliegt er einem neuen Morgen entgegen, mit der Kraft, die in ihm neu entstanden ist. Fast wie ein Phönix. Und doch so viel mehr.

Wo findest Du in diesem Sommer Deine Kraftquelle?

Was inspiriert Dich gerade, was weitet Dein Herz?

Wie lädst Du Dich auf für die Zeit nach dem Sommer, was erntest Du an Kraft und wo, was Du für den Winter einlagern kannst?

Aus welcher Quelle schöpfst Du?

Ich für meinen Teil werde in den Flüssen schwimmen wie in Drachenblut und mir die Federn ausreissen, den Schnabel und die Krallen wetzen. Denn fliegen will und muss ich, bis ich 70 bin 🙂

Stürze Dich ins Leben, im freien Fall. So wie der Wasserfall. Mal schauen, was aus Dir noch wird!

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

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Sommerzeit

Im Sommer ist die Thermik wegen der vielen warmen Luft oft ungünstig. Dann drücken einen die Fallwinde nach unten oder an die gefährlichen Felswände.

Deshalb flieg ich auch mal etwas in die Leere des blaublauen Himmels…

Ich wünsche Euch einen herrlichen Sommer und geniesst Eure Ferien!

Im August komm ich dann wieder in Eure Mailfächer geflogen.

 

Herzlichst, Maren

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