Das Jahr aller Möglichkeiten. Oder: Die Beste aller Welten.

Da liegt es, das neue Jahr, vor uns: Eine leere Agenda. Ein leerer Kalender.

Diese Tage hörte ich sehr oft: Mal sehen was das Jahr uns bringt.

Ich möchte das gerne umdrehen: Was bringe ich dem Jahr?

Was willst Du ganz persönlich erreichen dieses Jahr?

Welche Wünsche hast Du an das neue Jahr?

Was ist Dein FOCUS dieses Jahr?

Hast Du Dir schon Gedanken darum gemacht wie Du Dich Ende des Jahres fühlen willst?
Worauf willst Du stolz sein?
Wofür willst Du dankbar sein?

Mal ganz unabhängig vom aussen, was hast Du für einen sehnlichen Wunsch an dieses Jahr?

Bitte steige ab in die Schatzkammer Deines Wesens, beantworte diese Frage nicht oberflächlich. Es ist egal was draussen passiert: Was soll drinnen passieren dieses Jahr?

Im Moment sind wir alle sehr abgelenkt vom aussen. Lesen Nachrichten, machen uns Gedanken und haben Befürchtungen wie wohl alles weiter geht, ob es wieder wird wie vorher. Aber: Wollen wir das wirklich? Wir waren auch vor der Pandemie schon abhängig von den Spielsachen im Aussen. Dem endlosen Blick aufs Smartphone, der Unterhaltungsindustrie, dem Ausgang, den Anderen. Unser Glück suchen wir auch gerne auf Reisen, auf Seminaren. Bei all der Beschäftigung haben wir den Kontakt zu uns selbst oft verloren.

Also: Schau doch mal rein?

Der grossartige Künstler Andre Heller hat einmal geschrieben: Die wahren Abenteuer sind alle in unserem Kopf.
Und mein alter Freund C.G.Jung hat gesagt: Wer nach aussen schaut träumt, wer nach innen schaut erwacht.

Schau doch mal: Was willst Du ganz persönlich von diesem Jahr?

Was will gelebt werden, was will erobert werden, was will erforscht werden, was will endlich erledigt werden, was will erreicht werden? Was will er-lebt werden?

Lass Deine inneren Projekte nicht weiter ruhen indem Du ängstlich nach aussen schaust: Steig ab in Deine Schatzkammer und räume sie aus.


Die Welt braucht jetzt Deine Kreativität. Deine Kraft. Dein Strahlen. Dein Wirken.

Renne hinein in dieses neue Jahr. EROBERE ES. MACH ETWAS BEDEUTUNGSVOLLES DARAUS.

Eine kleine Anregung kann Dir vielleicht ein Youtube Film von Brother David geben:

Die wichtigste Zeile scheint mir: Dass allen, denen Du begegnest Du ein Segen sein kannst.
Das hört sich pathetisch an, ich weiss. Aber am Ende des Tages ist es das gelebte Leben, das zählt.

Mach etwas aus diesem Jahr. Es möge ein GROSSARTIGES Jahr für Dich werden.Wenn Du am Ende des Jahres darauf schaust, sollst Du sagen können: WOW. Was für ein fantastisches Jahr. Ich habe das Allerbeste daraus gemacht.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Wählst Du?

Eine sonderbare Zeit ist das, zwischen den Jahren. Fast jeder denkt nochmals an das vergangene Jahr zurück. Was es uns geschenkt, gegeben, gelehrt, ausgelöst und auch genommen hat. Und voller Hoffnung schauen wir auf das Nächste. Die meisten Menschen machen sogar „gute Vorsätze“ und stellen sich vor, was sie als Nächstes erreichen möchten.

Wie geht es Dir nach diesem sehr eigenwilligen Jahr?

Hast Du ein Resümee gemacht? Dir bewusst gemacht wie es war, was es für Dich ganz persönlich war?

Einige der Pläne, die wir hatten, sind durchkreuzt worden. Einiges mussten wir aufgeben. Einiges mussten wir loslassen. Einiges haben wir schmerzlich vermisst. Und einiges wurde uns wie durch eine Zauberhand überreicht. Wie ist Deine Bilanz?

Denkst Du mit Dankbarkeit zurück?

John Lennon hat einmal gesagt: Leben ist das, was passiert, wenn Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

Wie viel Einfluss haben wir auf das Leben? Das mag dieses Jahr 2020 ganz besonders in Frage gestellt worden sein.

Ich persönlich habe noch nie so viele Menschen nach „Freiheit“ schreien hören wie in diesem Jahr. Menschen, die sich sonst die Freiheit nie genommen haben, die immer willenlos mit dem Mainstream geschwommen sind, haben plötzlich von der Freiheit und der eigenen Wahl proklamiert. Haben sie es nun verstanden, dass Freiheit vor allem eins heisst: TUN?

Freiheit heisst, die eigene Wahl zu treffen. Aber nicht in einem egoistischen Kontext wie zum Beispiel: Ich nehme mir jetzt die Freiheit und fliege auf die Seychellen während alle anderen im Lockdown sitzen. Das ist nicht die Freiheit, die ich meine. Freiheit heisst vielmehr: Ich habe meine eigenen Meinungen, meine eigenen Bedürfnisse, folge meinem Herz, habe meine eigenen Einsichten, wähle meinen Weg, wähle meine Menschen um mich herum. Ich wähle ohnehin pro-aktiv was mir gut tut.

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen der inneren und der äusseren Freiheit.

Innen: Ich bin frei von Angst, ich bin frei von zwanghaftem Verhalten, ich bin frei von Abhängigkeiten, ich bin frei von (An-)Bindungen, frei von Glaubensmustern, frei von Schuld und Scham, frei von jeder Form der Einengung durch mich selbst.

Aussen; Ich bin frei zu tun und zu lassen was ich möchte, frei von äusseren Zwängen und Moral, frei von Vorschriften und Erwartungen an mich. Ich bin frei zu gehen wohin ich will und zu leben wie ich möchte.

Schlussendlich gibt es zwei Zauberformeln für die Freiheit:

Zu erkennen, dass Du immer die Wahl hast.

Und zu wissen WOFÜR Du wirklich frei sein willst.

Folgst Du diesen Formeln, dann wirst Du frei sein. Auch von dem, was aussen passiert.

Zwischen den Jahren also. Wenn Du klug und selbstreflektiert bist dann wirst Du bald sehen, wie viel Wunderbares Du dieses Jahr erleben durftest. Wie viele Geschenke für Dich bereit lagen.

Egal was draussen passiert ist: Es war auch DEIN JAHR. Die Wahl lag und liegt bei Dir, ob Du aus Deiner Lebenszeit etwas machst oder die Umstände im Aussen beklagst. DU WÄHLST. Auch im nächsten Jahr. Du wählst immer.

Und selbst wenn Du einen Plan machen solltest, was nächstes Jahr alles sein soll: Sei flexibel genug, ihn geschmeidig anzupassen an das Aussen, aber im Inneren fest bei deiner Wahrheit, Deiner inneren Freiheit zu bleiben.

Alles verändert sich ständig. Das tut es ohnehin. Das Leben ist fragil. Nichts bleibt für immer.

Geh mit Deinem Herz ins neue Jahr. Und bleib ihm treu.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Sehr geschätzt!

Das war 2020 mein Lieblingswort. „Sehr geschätzt“, das beinhaltet alles. Die Dankbarkeit, mit der man sich begegnen kann. Dass meine Handlungen, vielleicht auch meine Anwesenheit, gesehen wird. Dass der Mensch, der es ausspricht sich wagt, seine Wertschätzung auszudrücken…. die Liste könnte noch länger gehen. Und es könnte eine Weihnachtsliste werden, Geschenke der besonderen Art.

In diesem Jahr hatte ich diesen wunderbaren Coachee, der nach jedem Gespräch, nach jedem Meeting und für jeden Tip seine Hände faltete, mir eine virtuelle, nicht ansteckende Umarmung verbalisierte und dann herzhaft sagte: „Sehr geschätzt, Maren!“

Wertschätzung ist immer wertvoll für den, der sie bekommt. Und auch: Für den, der sie gibt. Weil er damit signalisiert, dass er/sie die Menschlichkeit nicht aus den Augen verloren hat. Der gute alte Goethe hat einmal gesagt: Willst Du Dich Deines Wertes erfreuen, dann musst Du der Welt Wert verleihen.

Wertschätzung ist die schönste Art der Anerkennung. Und: Sie ist ein riesen Geschenk. Das muss nicht immer nur für den anderen, die andere sein. Auch für die Dinge, die Dich umgeben, das gute Essen, das Wetter, die Stimmung, Deine eigenen Besonderheiten kannst Du das tun.

Hast Du Dein schönes warmes gemütliches Bett wertgeschätzt, das Dich die ganze Nacht sanft umarmt und Dir Sicherheit gegeben hat? Die warme oder heisse Dusche, das duftende Duschmittel, das weiche Handtuch? Deine Füsse, die Dich ins Bad getragen haben? Den ersten Schluck Kaffee oder Tee, das schöne Geschirr? Hast Du Deine Sinne gewertschätzt? Und dann: Die Menschen, mit denen Du schon in Kontakt warst? Die lieben SMS die Du vielleicht schon gelesen hast?

Jetzt kannst Du einen Schritt weiter gehen: Wer in Deinem Leben hat einen grossen Wert für Dich? Hast Du ihm/ihr das gesagt? Wissen die Menschen, mit denen Du zu tun hast um Deine Anerkennung, Deine Wertschätzung? Die Briefträger, Bäcker, Handwerker, der Installateur, der Deine Heizung wieder repariert, der Lieferant Deine Pakete, die nette Dame im Laden? Und die Restaurantbetreiber, die ab Mittwoch in die Zwangspause gehen, hast Du ihnen schon mal gesagt wie sehr Du die Atmosphäre, das Essen, den Service in Deinem Stammcafe oder Lokal schätzt?

Das wäre doch mal ein besonderes, ein menschliches, ein freund-liches und liebe-volles Weihnachtsfest, in dem Du einfach Deine Wertschätzung verschenkst. Und damit signalisierst: Ich sehe Dich! Du hast viel Wert für mich! Du machst mein Leben wertvoll!

Fang gleich damit an. Gleich nach dem Lesen des Blogs. Suche dir die letzten 10 Whatsapp/SMS Kontakte heraus und schreibe: Ich schätze an Dir…. und dafür danke ich Dir.

Das ist eine Geschenkeflut, die glücklich macht, die Verbindungen schafft, die ein Band zwischen Dich und den Beschenkten legt. Das schafft ein physisches Geschenk nur in den allerwenigsten Fällen. Und: Du kannst es an allen Tages des Jahres machen. Es erweitert Dein Bewusstsein für das Hohe, das Schöne, das Wertvollste in Deinem Leben.

Mehr als jedes Geschenk sind es die Begegnungen, die wir zu schätzen wissen.

Ich schätze, dass Du diesen Blog liest. Und die Inspirationen daraus Dich weiterbringen. Du vielleicht eine „Welle“ machst und damit meinen Worten einen Wert gibst.

Sehr geschätzt! Danke dafür!

Ach ja und: Ich wünsche Dir ein wunderschönes Weihnachtsfest

Willkommen in der Adlerperspektive.

Dieser Blog ist für Dich, lieber Sven.

Schön locker bleiben…

In der vergangenen Woche hatte ich es viel mit Widerstand und Hingabe zu tun. Vor allem wohl, weil das die beiden Optionen sind im Moment. Die Weltlage ist angespannt und wir alle verkrampfen uns auch in privaten Kreisen, in der Zeit kurz vor den grossen Festen, in den Erwartungen an unsere Liebsten, in den kollektiven Ängsten.

Wie von alleine durfte ich dann eine Erfahrung machen, die mich genau an diesen Punkt gebracht hat. Ich fuhr durch den längsten Tunnel der Schweiz und bei Kilometer 10 von insgesamt knapp 17 gab es einen Totalhalt. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass dieser Halt aus Sicherheitsgründen provoziert war, weil es auf der anderen Seite wie verrückt schneite und der Verkehr langsam voran geleitet wurde. Da stand ich nun, eingeklemmt zwischen anderen Autos und Lkws und mit der Tunnelröhre um uns herum. Ich spürte, wie die Wände immer mehr auf mich zuzukommen schienen… und nun hatte ich die Wahl: Widerstand (nein nein nein, das darf nicht sein, ich will weiter!) oder Hingabe (es ist wie es ist, es wird schon nicht ewig dauern).

In dieser Lage sind wir alle hin und wieder. Wollen wir dann mit dem Fluss der Situation gehen, weil es eben gerade nicht anders geht, oder schalten wir auf stur und halten an unseren Plänen fest?

Widerstand ist immer schwierig. In der Psychotherapie spricht man davon, dass Widerstände, also Ablehnung, immer dann entstehen, wenn man ganz nah an einer Verdrängung ist, wenn es also dem Problem, das zur Lösung bereit wäre, besonders nahe kommt. Dann sagen wir gerne trotzig „Nein“ und beharren auf unserem eigenen „Ding“. Jetzt geht alles nur noch zäh und harzig und nichts begünstigt den Lauf der Dinge, weil es eben nicht läuft.

Wo leistest Du gerade Widerstand?

Und wie geht es Dir damit?

Macht es Dich leicht, geschmeidig tanzend, freudvoll?

Hast Du Spass daran und damit?

Hilft es Dir zu wachsen, Dich zu fühlen, ist es zielführend?
Dient es dem, was Du zu erreichen versuchst?

Oder steht der Widerstand Dir, der Sache, dem Vorhaben im Weg?

Ich meine keinesfalls, dass man zu allem Ja und Amen sagen sollte, gerade jetzt nicht. Es ist schon gut, wenn man die kritische Haltung behalten kann um nicht dumm und blind ins Verderben zu laufen. Achtsam sein geht immer.

Aufmerksam zu was man zustimmt – unbedingt!

Aber Widerstand ist eben auch eine Mauer, die den Fluss verhindert.

Wohin möchtest Du gerade und Dein innerer Widerstand steht Dir im Weg?

Und wie wäre es, wenn es hier zum Frieden käme und Du Dich einfach hingibst?

Vor vielen Jahren las ich einmal:

Natürlich hatte ich auch dagegen Widerstand! Man kann die Dinge ja nicht schön reden! Und doch: In den allermeisten Fällen folgte auf meine Hingabe ein Wunder.

Also: In einer Situation, in der Du den Widerstand total spürst, nimm eine etwas lockere Haltung ein und frage Dich: Welches Geschenk würde mich erwarten, wenn ich jetzt mit dem Fluss der Situation gehe? Was tut mir jetzt gut? Welches Wunder erwarte ich? Was kann ich dazu beitragen, dass es passiert?

Lass mal einen Moment los. Spürst Du, wie gut es Dir damit geht?

Zurück zu dem Tunnel. Ich musste tief, sehr tief ein und aus atmen (mein Widerstand sagt: Hier gibts gar keine Luft, musst Du also gar nicht erst versuchen) dann mich inspirierende Musik auflegen (mein Widerstand sagt: Was willst du jetzt mit Irland, Du hängst in einem verdammten Tunnel in der Schweiz) und dann meine Füsse spüren, mit den Fingern auf das Lenkrad trommeln und mich vorfreuen auf die andere Seite des Tunnels.

Nach einigen Minuten ging es weiter… und am anderen Ende….

Wunderschöne Winterlandschaft…

Lass los. Alles wird gut.

Willkommen in der Adlerperspektive!

Die kleine Extravaganz

Eine tolle Frau lernte ich vor etwa 1,5 Jahren kennen. Sie kam in einem roten Bleistiftkleid und sah umwerfend aus. War schön, temperamentvoll und lustig, klug und kultiviert. Eine Hammerfrau! Trotzdem hatte sie ein Problem. Instinktiv spürte sie, dass das Leben, das sie führt. noch nicht alles gewesen sei kann. Eine riesige Kluft war da zwischen Pflicht und Kür, zwischen Anpassung und Rebellion – oder ganz einfach ausgedrückt: Zwischen ihrem wilden Herzen und dem rationalen Kopf.

Sie ging durch ein spannendes Coaching und versuchte im Anschluss daran die richtigen Entscheidungen zu treffen, die sie wieder revidierte und dann wieder neu entschied. Sie probierte sich aus – Kopf oder Herz, Herz über Kopf?

Am Samstag hatte ich das Glück, sie wieder zu sehen und das erste Mal sass da das ganze Paket, sie war sich einig mit sich selbst. Jetzt lebt sie beides, ist herrlich kapriziös und gleichzeitig sehr seriös unterwegs. Eine so schöne Entwicklung, die ein bisschen länger gedauert hat. aber schlussendlich hat sie es geschafft, ganz authentisch zu werden.

Immer wieder in meiner Praxis erlebe ich Menschen, die mit ihrer Authentizität hadern, sich anpassen wollen, die meinen sich begnügen zu müssen und sich beruhigen mit dem wohl fatalsten aller Sätze: Du kannst nicht alles haben!

Doch. Kannst Du.

Wieso meinst Du auf etwas in Deinem Leben verzichten zu müssen, wenn Du doch der Einzige bist, der dieses Leben wirklich steuert? Du bist die Person die Deine Entscheidungen trifft. Du bist voll verantwortlich. Du machst die richtigen und auch die falschen Wege. Du sagst wo es lang geht.

Ja wieso denn auch jemand anders?

Wenn Du alt genug bist, das heisst volljährig, dann bist Du derjenige, der entscheidet und zwar zu jedem einzelnen Moment!

Selbstverantwortung ist ein Wort, das viele Menschen nicht so ganz geläufig haben. Wie viele Menschen denken, dass sie von etwas abhängig sind?

Ja und von was bist Du denn abhängig?

Schreib es auf. Jetzt. Bevor Du weiter liest.

Na, was hast Du gefunden? In meinen Coachings stelle ich genau diese Frage: Wovon fühlst Du Dich abhängig?

Ich höre dann; Von meinem Job. Von meinem Partner/Partnerin, meiner Familie, meinen Freunden. Meinem Chef. Dem Goodwill der Firma oder der Behörde. Von Medikamenten.

Schlussendlich sind wir alle nur von unserem Herzen abhängig. Es schlägt solange wir leben. Sobald es stehen bleibt: Bist Du tot.

Dienst Du nun Deinem Herzen? Fragst Du Dein Herz was es braucht? Fragst Du ob es gerne für Dich schlägt? Bist Du Dir über deine eigene Zerbrechlichkeit, den seidenen Faden an dem Dein Leben hängt, bewusst?

Und was tust Du damit?

Hörst Du auf Dein Herz?

Das muss keinesfalls heissen, dass Du etwas total Irres tust und alle Vernunft aus den Augen verlierst. Aber es muss heissen, dass Du nicht gegen Dein Herz handeln kannst und sollst. Es hat eine Stimme.

Wenn es, wie im Fall der Klassefrau, die Extravaganz braucht, dann muss sie das leben, um wirklich glücklich zu sein.

Und: Wenn Du auf dem Holzweg bist und das instinktiv spürst, dann musst Du eine Entscheidung treffen. Sobald Du Deinem Herzen wieder folgst, werden ohnehin alle Dinge für Dich wieder in die richtige Richtung laufen.

Frage Dich in dieser Woche: Was brauche ich wirklich?

Wenn Du bei dem Umsetzen Deines authentischen Lebens dann so strahlst wie die Lady in red – dann hast Du gewiss alles richtig gemacht.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Diesen Blog widme ich Sara. Und: Für Kati. Für Susanne. Ihr wisst schon warum.

Freiheit ist…

Freiheit ist die Wahl zu haben… stimmt das?

Und hast Du denn die Wahl?

Ja. Ich behaupte: Immer.

Du kannst Dich natürlich auch auf Anderes konzentrieren. Du kannst auf das schauen, was gerade nicht gut ist. Das, was nicht geht. Das, was andere Dir antun und Dich damit in die scheinbare Machtlosigkeit treiben.

Ich habe die Tage einen sehr wichtigen Satz gehört: Wer die Hoffnung verliert, der verliert die Hoffnung. Und dann lächelte der Guru, von dessen Lippen es kam. Ich fühlte mich veralbert und dann liess ich mich auf den Gedanken ein. Wenn ich immer Hoffnung auf etwas habe, dann bindet mich das auch: Dann warte ich auf ein Ergebnis, das ich nicht in der Hand habe, statt das, was ich bewegen kann, zu bewegen.

Die Hoffnung aufzugeben, kann das auch frei machen?

Das Denken, das Festhalten an „So und nicht anders muss es sein“ aufzugeben, könnte das Dich frei machen?

Und wohin dann mit der Freiheit?

Vielleicht: In das bewusste Wahrnehmen von dem, was gerade gut ist. Für das, wofür wir dankbar sein können. Für das, was wir noch verändern, verbessern können. Zum Beispiel: Unseren Umgang mit dem, was ist. Oder ganz allgemein unsere Haltung zu uns und dem Leben.

Ich erinnere mich an eine wunderschöne alte Dame, die ich vor vielen Jahren kennenlernen durfte. Sie hatte schon über 12 Jahre an Krebs gelitten, der immer wieder kam und ging. Die Dame war kultiviert, grossherzig, milde, inspirierend. Auch ich wollte ungern auf ihre Anwesenheit in meiner Welt verzichten. Ich lernte sie in ihrer letzten Phase des Krebs kennen, sie machte das alles tapfer und mutig und immer wieder erzählte sie mir, wie sehr ihre Kinder, Freunde, Nachbarn daran glaubten, dass sie es wieder schaffen würde. Irgendwann aber siegte die Krankheit dann doch und in einem der letzten Gespräche sagte sie: Kann ich jetzt endlich aufhören zu kämpfen? Darf ich loslassen? Als ich das bejahte ging ein grosses glückliches Lächeln über ihr Gesicht. Sie war frei.

Woran hältst Du aktuell fest, was würde Dich frei machen, wenn Du es nicht mehr überdenken, erhoffen, erzwingen, anstreben, ersehnen würdest?

Was kannst Du tun?

Eigentlich ist es ganz einfach: Freu Dich intensiv an dem, was Du hast. Das kann ganz simpel sein: Dass Du atmen, laufen, sinnlich die Welt erfahren kannst. Dass Du eine Wahl hattest und hast in Deinem Leben. Dass Du geliebt wurdest und wirst. Dass Dein Beruf Dich erfüllt, dass Du Menschen triffst die Du magst, dass es schön warm bei Dir ist, dass Du gutes Essen und Trinken geniessen kannst.

Und jetzt habe ich nur einmal Fundamentales aufgezählt. Das, was übrigens ganz viele Menschen nicht haben.

Ich möchte hier keinesfalls den moralischen Zeigefinger auspacken, ich predige keinesfalls!!! Bescheidenheit, darum geht es nicht. Es geht um die Wahl, die Du hast: Du kannst Dich weiterhin zermürben an dem, was Du nicht hast, nicht bekommst, nicht wahrhaben möchtest. Oder: Du kannst es loslassen und damit die Freiheit zelebrieren.

Hänge nicht weiterhin an dem, was gerade nicht so läuft wie Du es haben willst. Mach Dich einen Moment frei davon, schüttle Dich, öffne die Augen auf eine andere Weise und dann:

Zähle auf, was alles wunderbar ist!

Egal wie es Dir gerade geht, da ist etwas Wunderbares.
Und ganz ehrlich: Wenn Du schon die Zeit und die Chance hast, meinen Blog zu lesen – dann bist Du schon in einer fantastischen Lebenslage.

Sei frei. Mach Dich frei.

Dir gehört der ganze Himmel.

Willkommen in der Adlerperspektive!

Die dargebotene Hand

Vor mehr als zwanzig Jahren machte ein grossartiger Film von sich reden: Der Club der toten Dichter. Für meine schweizerischen Leser: Dead Poet’s Society.

In dem Film geht es um den Sinn des Lebens abseits des Mainstreams. Es geht um Erziehungsmethoden. Um Lebensträume. Um Gemeinschaft. Und auch: Um Poesie.

Das heutige Zitat und das Thema des heutigen Blogs dreht sich um ein Thema, das dort poetisch rezitiert wird. Ein Gedicht von Walt Whitman.

Kommt, meine Freunde
noch ist es nicht zu spät
eine neue Welt zu suchen

Denn ich will weitersegeln
über den Sonnenuntergang hinaus
und obwohl wir nicht mehr die Kraft besitzen
die in den alten Tagen

Himmel und Erde bewegten
sind wir dennoch was wir sind

Noch immer sind wir Helden
deren Herzen im Gleichklang schlagen

Zwar schwächt das Schicksal
uns von Zeit zu Zeit
doch stark ist unser Wille
zu streben
zu suchen, zu finden
und nicht zu verzagen.

(walt whitman)

Mit diesem Zitat möchte ich die kommende Woche einläuten, eine Woche der Freundschaft. Es wird immer dunkler draussen, die momentane Weltlage, die hysterischen Nachrichten, die neuen Einschränkungen, die karge Landschaft, der Nebel, die Talsohle, das alles schwächt uns.

Erinnern wir uns also an unsere Freunde. Schreiben wir einander bestärkende Worte, schicken uns vielleicht kleine Geschenke, stützen und unterstützen wir uns. Zünden wir Lichter an, schwelgen in Erinnerungen, machen eine Liebeswelle.

Was bedeuten Dir Deine Freunde?

Warum hast Du sie in Dein Leben gewählt?

Was inspiriert Dich an ihnen?

Wie inspirierst Du sie?

Rückt zusammen, schliesst den Kreis. Die, die mutig sind und über dem Virus Hype stehen, können einander umarmen, die anderen einander Nachrichten senden. Wann hast Du Deinen Freunden das letzte Mal gezeigt, was sie Dir bedeuten?

Jetzt wäre Zeit dafür.

Adler fliegen alleine. Ich auch, ganz oft, sogar fast ausschliesslich. Aber manchmal falle auch ich aus allen Wolken oder sitze schwach in der Felswand. Dann spüre ich das Netz aus Freunden. Sie sind da und halten den Raum. Herrlich, solche Freunde zu haben.

Schenke Lächeln, Liebe, Licht in dieser Woche. Machen wir die Welt ein bisschen hell. Nutze den Tag, die Woche.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Diesen Blog widme ich all meinen Besties. Und vor allem den wunderbaren Menschen, die mich schon jahrzehntelang begleiten. Ralf, Heidrun, Nadia,Pan und Georg. Schön, dass Ihr alle da seid!

Mi Mi Mi

Als ich das erste Mal im Land des Lächelns war, fiel mir wegen der vielen wunderschönen Eindrücke von Thailand gar nicht auf, was diesem Reiseziel diesen treffenden Namen gegeben hat: Die Menschen sind tatsächlich immer am lächeln! In einem Gespräch mit einem Thai fragte ich ihn, was denn alle hier so glücklich macht und ob sie denn nie schlechte Laune hätten. Er sagte: „Wir haben das schon, aber dafür ist niemand anderes zuständig, deswegen belasten wir andere nicht damit“.

Ganz anders hier in den westlichen Ländern, wo es kollektive Endlosschlaufen von negativen Gefühlen gibt, die alle abbekommen. Besonders schlimm diese Tage: Das Jammern.

Wie oft jammerst Du? Und worüber?

Und was macht es mit Dir, wenn andere Dich anjammern?

Als Coach habe ich vielleicht eine längere Toleranzgrenze. Aber wenn es dann ganz lange und immer wieder passiert und es immer die selbe Person ist, dann merke ich, wie mir der Geduldsfaden reisst und ich harsch und bestimmend werde. Denn: Jammern heisst: Ich bin in der Opferrolle und brauche etwas von Dir! Ich möchte dann gerne mal fragen: Hast Du Dir das Jammern selbst beigebracht oder warst Du an der Akademimimi?

Jammern dient nur einem Zweck: Sich Luft machen über die scheinbaren Ungerechtigkeiten. Nach Hilfe betteln. Nach Anerkennung und Trost betteln.

In keinem Fall hat Jammern einen positiven Effekt. Weder für Dich noch für andere. Jammern macht Dich schwach, nimmt Dir die Möglichkeiten selbst etwas zu ändern, bringt Dich in die Kleinkindhaltung zurück.

In letzter Zeit gibt es diesen lustigen Ausdruck: Mi Mi Mi….. und dabei belustigen wir uns über den, der da jammert. Das mimmt dem Ganzen ein bisschen den Ernst und zeigt auch gleichzeitig auf, dass es ein Psycho-Spiel ist, eine verdeckte Transaktion, um Aufmerksamkeit und Zuneigung zu bekommen.

Meistens finde ich Jammern interessant, manchmal nervt es mich auch. Wenn ich mal jammern muss, dann frage ich mein Gegenüber: Darf ich Dich mal anjammern? Dann hört er/sie mir geduldig zu und dann lachen wir darüber. Weil es eben nur ein Spiel ist, nicht ernst zu nehmen. Manchmal wollen wir einfach mal schwach sein. Dann ist das in Ordnung. Aber danach müssen wir lachen. Die Ärmel hochkrempeln und weiter machen.

Wenn Dein Gegenüber Dich aber anfängt zu nerven mit dem Jammern, dann tut es gut, wenn Du ihn da raus holst. Hör ihm ein paar Minuten zu (mit dem Mi-Mi-Mi im Hinterkopf, so dass Du Dich heimlich ein bisschen amüsieren kannst) und dann frage ihn:

Und was ist jetzt gerade gut?

Und wofür bist Du dankbar?

Das geht ganz schnell. Die Endlosspirale ist beendet und der Andere kommt wieder an die Oberfläche. Den Kopf wieder über Wasser. Und jetzt: Schwimmen!

Jammern hat niemals einen ernsten Hintergrund. Wenn jemand wirklich in schweren Problemen ist, dann jammert er nicht. Dann ist er ganz ruhig, plant den Ausstieg, denkt über die nächsten Schritte nach, ist in Gedanken und Sorgen gefangen. Aber er jammert nicht mehr.

Nimm es also mit Humor, wenn jemand Dich anjammert. Wenn Du ihm gut gesonnen bist fragst Du ihn, was jetzt gerade gut ist. Wenn er Dich nervt und Du ihm nicht weiterhelfen magst denkst Du Mi Mi Mi und gehst selbst weiter.

Niemand jammert für immer. Das ist immer nur situativ. Das Leben geht zu schnell, die Situationen ändern sich zu oft, als das man darin verharren kann.

Bleib aufrecht. Bleib in der positiven Grundstimmung. Finde Lösungen. Geh voran. Und vergiss nicht: Wer spielt ist kreativ.

Willkommen in der Adlerperspektive.

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Berührt sein

Ich hab’s getan letzte Woche. Wieder und wieder und wieder. Ich habe Menschen umarmt, die mir etwas bedeuten. Hab sie fest an mich gedrückt. Bei einigen, die mit dem Angstvirus infiziert sind, haben wir die Köpfe in die andere Richtung gedreht, bei einigen anderen nicht. Es war gut und echt und ehrlich.

Berührung ist unsere erste Sprache, die wir lernen. Als Baby und Kleinkind werden wir ständig berührt. Es ist ganz natürlich, das zu tun. Kinder brauchen diese Kontaktaufnahme. Sie fühlen sich schnell sicher und geborgen, wenn man sie hält, an den Händen nimmt, ihnen weiter hilft und wenn man sie wieder aufhebt wenn sie hingefallen sind.

Berührung ist elementar im Leben. Wir könnten das jetzt physiologisch erklären, das grösste Organ des Körpers, die Haut. Die Hautrezeptoren die einen ganzen Cocktail an Hormonen freisetzen. Die CT Nervenbahnen, Oxytocin und Endorphine, körpereigene Opiate. Reduzierung von Stress und eine ganze Bandbreite von neurologische Prozessen, die von Berührung in Bewegung gebracht werden. Berührung prägt sich in uns ein.

Man kann sich das vorstellen wie in einer Kaninchenhöhle, wo sich diese vielen kleinen Kaninchen, die übrigens auch C-Fasern haben, alle aneinander kuscheln. Damit wissen sie: es ist jemand anderes neben mir, der ist auch warm, das fühlt sich gut an. Der Herzschlag geht runter. Wird ein Kaninchen isoliert, werden die C-Fasern nicht mehr aktiviert und das Kaninchen bekommt Panik.

Aber was macht Berührung im täglichen Leben aus? Wie wichtig ist das für Dich, berührt zu werden? Und damit meine ich: Haptisch. Also nicht über die anderen Sinne, die auch alle fein sind. Ganz handfest also:

Wie wichtig ist Berührung für Dich?

Ich hatte vergangene Woche ein schönes Gespräch mit einem wunderbaren ehemalige Coachee. Ein feiner und erfolgreicher und interessanter Mann, der mir erklärte, dass Berührung bei ihm alles ist. Dass er ohne die Hand seiner Liebsten keine Liebe spürt, auch wenn sie darüber reden würde. Auch wenn der Ring am Finger die Liebe versprochen hat. Das wirkliche „Bonding“ bekommt er, wenn er sie spürt, wenn die Verbindung zu ihm physisch wird und nah.

Nach dem Gespräch war ich dafür sensibilisiert und achtete darauf, was das bei mir auslöst, wen ich berühre, von wem ich berührt werde. Ein fantastisches Experiment, wenn man dafür wieder ganz wach sein darf.

Hast Du heute schon jemanden berührt?

Warum?

Wie hat es sich angefühlt?

Mein Hund macht das ganz schlau. Erst schnüffelt er, ob Gefahr in Verzug ist. Dann kuschelt er sich langsam in die Nähe des potentiellen Streichlers. Dann legt er sich auf die Seite, leicht auf den Rücken und streckt seine Beine nach oben. Ganz einfach. Und dann kommt der lange Knuddel.

Leider können wir nicht die selbe Strategie fahren, um berührt zu werden. Aber wir können dazu einladen. Offen sein. Augenkontakt haben. Wirklich präsent sein mit dem Wesen vor uns. Bezug nehmen im wahrsten Sinne des Wortes. Das Gemeinsame spüren. Sich verbinden. Dann wird es in der Regel immer zu einer Berührung kommen.

Ich denke gerne an meine Umarmungen letzte Woche. Und an die, die in meinem Leben besonders waren. Wenn Du genau hinspürst, erinnerst Du Dich auch noch an solche. Und wenn Du Dich nicht mehr so genau erinnern kannst, dann – na los.

Lass Deine CT Nervenbahnen diese Woche doch einfach mal richtig ausflippen.

Oder buche mindestens eine Massage. Mit Maske, wenn es sein muss.

Aber sei berührt. Das tut gut und hält Dich gesund.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Dieser Blogg ist für ganz viele Wunderbare geschrieben, aktuell aber sicher für Anaita, Pan, Mauri und Stephan.

La vie e belle ?

Sie war 1918 geboren und hiess Magdalena, wurde aber immer nur Leni genannt. Ihr Name blieb jung, weil ihr Leben eigentlich nur stattfand, als sie jung war. Als junge schöne Frau lernte sie Heinrich kennen, der bald in den Krieg ziehen musste. Sie waren beide ideologisch auf der damals stimmenden Seite. Er kam von der Front um mit ihr Kinder zu machen für das neue Vaterland, schon mit 21, dann noch einmal mit 23 bekam sie ein Kind. Den Mann hat sie nie wieder gesehen, er sei „gefallen“ wie man damals sagte, tapfer an der Front wurde behauptet. Sie blieb, wie viele andere, alleine zurück.

Während des Kriegs gab es kaum etwas zu essen und unendlich viele bange Stunden in den Bunkern mit den kleinen Kindern. Danach ging es an die Aufräumarbeiten, die Trümmerfrauen bauten Deutschland wieder auf. Fast alle Männer waren tot, viele traumatisiert oder invalide. Magdalena hat nie mehr einen Mann geliebt, auch, weil es viele viele Jahre keine mehr gab. Sie zog die beiden Kinder alleine gross, eine Zeit der Härte und Entbehrung, eine einsame Zeit. Ihre klägliche Kriegswitwenrente vom Staat besserte sie mit Näharbeiten auf. Es gab nicht viel Helles in ihrem Leben. Später wurde sie eine liebende Grossmutter, sie war aber immer einsam und allein. Sie starb früh nach einem ungelebten durchlittenen Leben. Die letzten Jahre ertrug sie das Leben nur noch mit Schmerzmitteln, nach denen sie süchtig war. Das Leben ein Schmerz.

Magdalena war meine Grossmutter. Ich kann mich nicht mehr gut an sie erinnern. Konnte sie auch nicht fragen nach ihren Gedanken, den schönen Momenten in ihrem Leben, nach Idealen und unerfüllten Wünschen. Ich war selbst noch im Tiefschlaf des Lebens als sie ging. Heute schaue ich auf ihr Leben zurück und vergleiche und spüre Dankbarkeit für mein Leben.

Das Leben – eine Reise.

Wie ist die Geschichte Deiner Ahnen?

Was haben sie Dir hinterlassen?

Hast Du ihr Leben nachgelebt?

Oder genau das Gegenteil?

Was hast DU bislang gemacht aus dem Geschenk des Lebens?

Lebst Du DEIN Leben oder eines, das jemand anders für Dich bestimmt hat?

Wenn wir unsere Ahnenlinien zurück verfolgen bekommen wir immer Antworten auf dies und das, was uns antreibt oder erschüttert. Wir können enorm viel lernen aus diesem Geschenk. Wir können verstehen und verzeihen, unsere eigenen Entscheidungen vielleicht noch genauer verstehen.

Denn: Wir müssen nicht das Leben unser Vorfahren leben. Wir dürfen und müssen entscheiden, was unsere Grundmotivationen im Leben sind. Auch und gerade wegen der Geschichte unserer Ahnen.

Zurück blickend auf meine Oma weiss ich, dass ich auch wegen ihr hedonistisch veranlagt bin. Alles erfahren und alles erleben will. Lieben und geniessen will. Das war schon immer so. Dem Tag entgegen jubeln, das Leben ganz und gar umarmen.

Was hat Deine Lebensgeschichte zu erzählen?
Die Deiner Eltern und Grosseltern?

Wir sind jetzt im Monat November angekommen. Nebel und Dunkelheit und Rückzug, auch von aussen gewünscht im Moment. Zeit für Ein-Sicht und Rück-Sicht. Mache Dir klar, was Deine Ahnen Dir sagen wollen. Was sie Dir da gelassen haben. Schau Dein Leben an. Ist es ein gutes, ein reiches und gut gelebtes Leben?

Und wenn (noch) nicht – Was kannst Du für seine Tiefe, seine Schönheit, seine wertvolle Essenz (noch) tun?

Willkommen in der Adlerperspektive.