Warum auch nicht?

Warum nicht?

Letzte Woche hörte ich von einer Freundin, dass ihre Tochter einen grossen Traum aufgegeben hat. Es ging um eine Profi Sportkarriere und der Weg bis zu dieser Ent-scheidung war lang und hart. Für viele viele Jahre hatte das junge Mädel sehr viel Zeit und Energie investiert und sich diesen Traum immer wieder ganz genau vorgestellt. Jetzt hat sie Abschied genommen und die Eltern finden Alternativen, wo sie ihre wunderbare Energie investieren kann.

Es braucht viel, etwas aufzugeben, das uns am Herzen liegt. Und manchmal geht es eben nicht anders, dann muss man abbiegen, denn der Weg gabelt sich und man muss eine Ent-scheidung treffen.

Bist Du gut im Loslassen?

Eine Freundin von mir versucht gerade 10 Jahre in Österreich loszulassen. Auch nicht einfach. So viel geschwitzt und gekämpft um diese Existenz. Das Neue ist schon da, es winkt und lockt aber trotzdem muss sie einen Sprung machen. Und sie zögert vor dem Sprung. Sie stellt das Neue in Frage. Sie rechnet Konsequenzen aus. Sie versucht Prognosen zu machen. Jede Sicherheit scheint verloren zu gehen und man weiss ja noch nicht, ob sich das alles lohnt und ob es eine gute Ent-scheidung ist.

Ich weiss ihr auch nichts zu raten, ausser, dass ich ihr Mut machen will, diesen riskanten, wahnsinnig grossen und doch sehr kleinen Schritt zu machen. Noch mal rein in ein neues Leben. Noch mal woanders verankern, noch einen weiteren, weiteren und weiteren Schritt und noch einen Neuanfang mehr machen. Wer weiss schon, welche Geschenke das Leben bereit hält! Hab Mut, trau Dich, sei offen für Geschenke!

Nun, manchmal geht es eben gar nicht anders: Das Leben will uns an einem anderen Platz haben als da, wo wir gerade sind. Wenn sich Dinge entwickeln sollen, dann muss man die Abzweigung nehmen. Es gibt Menschen, die dann erstarrt vor der Kreuzung stehen und keinen Schritt mehr gehen können, in keine Richtung. Nicht mehr zurück. Nicht nach vorne.

Was tun?

Loslassen ist sehr schwer. Für fast jeden von uns. Und dann kommt auch noch etwas Liebgewonnenes, das wir ziehen lassen müssen oder etwas, das wir, wie die junge Spielerin, einfach mal aufgeben.

Wie schön, dass ich da durch Zufall dieses Schild zu sehen bekommen habe:

Irgendwie geht das Leben immer weiter. Irgend einen Umweg machen wir alle. Aber das Leben geht nach vorne und es ist vergänglich. Am besten gefiel mir, was die Mutter der jungen Sportlerin geschrieben hat:

Und was jetzt wieder alles möglich ist!

So ist es: Alles ist möglich. Man muss mit allem rechnen. Auch mit einem Wunder.

Also:

Willkommen in der Adlerperspektive.

Für Amelie, und Nicolin. Und für Mona. Mut haben. Weiter gehen. Feiern. Fliegen.

Regen

In einem letzten Blog ging es darum zu überlegen, was Du brauchst. Hast Du eine Antwort gefunden? Und was brauchst Du denn nun?

Im Moment regnet es sehr viel und sehr oft. Die Natur braucht das nach einer langen Trockenphase, sie saugt sich voll und speichert ein. Vielleicht muss es für einen langen Sommer reichen. Die Natur ist vorausschauend und klug, sie würde nicht alles aufbrauchen und dann später nichts mehr haben. In Australien gibt es Bäume, die einfach ihre Blätter fallen lassen wenn sie spüren dass es lange nicht regnen wird. Dann beginnen auch die dünnsten Äste zu verdörren. Auch nach einigen Jahren ohne Regen überleben da noch Bäume. Kaum gibt es ein bisschen Wasser blühen sie sofort wieder auf, treiben aus, zeigen sich.

Ein Phänomen, das es einmal in der Wüste gab… Der Death-Valley-Nationalpark liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Er ist gleichzeitig der heisseste Platz.

2004 geschah hier etwas extrem Aussergewöhnliches. Das allererste Mal in der Geschichte von Death Valley regnete es. 7 Inches (114ml). Ein Rekordregen!

Im Frühling 2005 kam dann das eigentliche Wunder. Noch nie hatte es in dem felsigen, steintrockenen Boden irgendwelches Wachstum gegeben. Aber nach dem Rekordregen erblühten in ganz Death Valley Teppiche von Frühlingsblumen:

Die Samen dieser Blumen mussten also in dem unwirtlichen Boden enthalten gewesen sein. Niemand wusste, wie das geschehen konnte. Es wurde ein Phänomen, das sich nicht mehr wiederholt hat.

Was ist (noch) in Dir versteckt was aufblühen will? Welche Schätze hast Du noch nicht geborgen, vielleicht Dir auch noch nie zugetraut? Was ist ausserhalb der Komfortzone, in der Du es Dir schön gemütlich gemacht hast, möglich? Wo findest Du etwas, mit dem Du nicht gerechnet hast? DA ist Dein Schatz. DA ist Dein Wachstum und die Erweiterung Deiner Welt.

In den letzten beiden Wochen habe ich gleich mehrere Coachees gesehen, die viele Jahre zurück bei mir im Coaching waren. Es war ein riesiges Vergnügen, zu sehen wie sie sich ent-faltet haben und sich wieder und wieder heraus-fordern aus der bekannten Welt. Das Leben ist immer so bunt, wie wir es uns erlauben zu leben.

Öffne Deine Augen: Wo liegt die nächste Hürde?

Wo liegt der nächste Berggipfel?

Die nächste Überwindung?

Das nächste Level in Dir?

Wiederhole Dich nicht. Probiere etwas, das Du noch nie getan hast.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Für Beat. Paso.

Aufblühen

Hast Du bemerkt dass es keinen Blog gab gestern?

Und warum hast Du nicht nachgefragt?

Hattest Du Dich auf den mentalen Kick gefreut?

Brauchst Du diesen Kick?

Und genau das führt uns zu unserem heutigen Thema:

Was b r a u c h s t Du?

Gerade war Ostern. Eine liebe Freundin erzählte mir ein Brauchtum aus ihrer Heimat Ungarn: Das „Begießen“ von Frauen und Mädchen am Ostermontag geht auf einen vorchristlichen Fruchtbarkeitsbrauch zurück. Männer besuchen verwandte oder befreundete Frauen und besprengen sie mit Parfüm. Damit wollen sie, dass die Frauen nicht verblühen sondern immer wieder aufblühen.


Ein charmantes Ritual, nicht wahr?

Und was brauchst Du, damit Du nicht verblühst?

Was brauchst Du zum Wachsen?

Was brauchst Du, damit Du Deine Träume verwirklichen kannst?

Ich schwöre: Du brauchst kein Geld. Keinen Luxus. Keinen Tand. Keine wohlwollenden Mäzene. Keinen Partner oder Partnerin zur Unterstützung.

Du brauchst überhaupt keine Unterstützung!

Du brauchst Dich selbst.

Du brauchst DEIN Herz und nicht das eines anderen. Du brauchst Deine Fantasie, dein Feuer, deine Leidenschaft. Du brauchst Deine Überzeugungen und Deine Werte und deinen unerschütterlichen Glauben an Dich selbst. DU MUSST BRENNEN. LICHTERLOH.

Ja, ich weiss, das hört sich viel zu schwer an, wenn man im Alltag vor lauter Arbeit und Pflichten untergeht. Wenn man nicht mehr weiss, wo einem der Kopf steht (er ist abgelenkt, er steht nirgends) …. wenn man krank ist oder schwach und ausgelaugt. Oder in einer toxischen Beziehung steckt oder gerade eine andere Krise hat.

Ich bin auch oft in einem Tal. Gerade war ich längere Zeit krank und bin in das Tal des Selbstmitleids gefallen. Mein Lieblings-leidens-tal, das ich besonders verabscheue. Und trotzdem ist es passiert. Und was hab ich gebraucht? Ruhe. Nicht reden müssen (deshalb habe ich meine Stimme verloren). Schlafen (deshalb habe ich diese lähmende Schwäche bekommen) und fasten (deshalb habe ich Geschmack und Geruch verloren). Und dann, als es wieder aufwärts ging, da hörte ich endlich wieder meine innere Stimme, die so oft übertönt wird vom Geschrei meines Ego. Sie hat mir zugeflüstert was ich brauche. Nichts, was man kaufen oder von einem anderen Menschen bekommen könnte.

Tu Dir diese Woche einmal selbst den Gefallen: Frage Dich: Was brauche ich wirklich?

Was brauche ich um zu wachsen?

Was brauche ich um aufzublühen?

Was brauche ich um lichterloh zu brennen?

Wenn Du magst, lass es mich wissen. Oder einen Menschen, mit dem Du das teilen möchtest. Aber: Mach es Dir bewusst.

Du wächst. Blühst Du auch? Wann? Bald? Wir wollen Dich sehen.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Für Kathi. Zedric. Roman. Fabian. Auf geht’s.

Zurück zu Dir und dann in die Welt!

In den letzten Wochen wurde ich gleich mehrfach mit Menschen zusammen geführt, die sich aufhalten und ablenken lassen. Von den falschen Menschen, den falschen Gegebenheiten, von Manipulation und emotionaler Erpressung und von ungutem Klima. Wie schade!

Meist liegt dem etwas zugrunde was total einfach zu verstehen und zu erklären ist: Diese Menschen geben etwas und/oder jemand anderem, die grössere Bedeutung als sich selbst. Tragisch. Denn: Du kommst alleine auf die Welt. Und Du gehst auch alleine. Und zwischendurch meinst Du nur, dass du nicht alleine bist. Selbst wenn du ganz eng mit jemandem lebst oder in einer Gemeinschaft geborgen bist: Bist Du doch im Grunde allein. Denn: Du siehst durch deine Augen. Du hörst durch deine Ohren. Du spürst mit deinen Sinnen. Im Grund ist alles, was Du erlebst eigentlich aus Dir selbst heraus. Und niemand ausser Dir kann es so erfahren wie du selbst.

Ist das nicht wunderbar? Du bist immer mit Dir zusammen. Du hast immer den besten Ratgeber dabei. Du kannst immer auf deine Intuition vertrauen. Du wirst Dir immer deine besten Geschenke machen können weil es Dir sicher gefällt was Du Dir auswählst. Du kannst Dich inspirieren. Du kannst dich motivieren. Du kannst Dich trösten. Du kannst Dir zuhören so oft bis es gut ist und deine Gedanken sich beruhigen können. Du kannst jede Entscheidung selbst treffen. Du kannst deine Bedürfnisse am besten befriedigen. Du kannst über Dich lachen. Du kannst es gut mit Dir meinen. Du kannst an Dich glauben. Du kannst es Dir selbst beweisen. Du kannst Dich trauen. Du kannst Dich verwöhnen. Du kannst Dir Mut zusprechen. Du kannst Dich bewundern.

Kannst Du das alles?

Und wenn nein, warum nicht?

Vielleicht weil Du auf der Jagd, nach etwas im Aussen, verloren gegangen bist. Weil Du Deine innere Stimme nicht (mehr) hörst. Weil Du Dir die Wichtigkeit abgesprochen hast. Oder weil Du Dich etwas anderem geopfert hast (das ist das Wahrscheinlichste) – um im Austausch dafür etwas zu bekommen, was Du Dir auch selbst geben könntest.

Klingt das an bei Dir?

Wie gut magst Du Dich selbst?

Wie gut bist Du zu Dir?

Wie ernst nimmst Du Dich und Deine Wünsche und Bedürfnisse?

Gibst Du Deiner Sehnsucht genug Raum? Was tust Du dafür?

Das ist ein wirklich wichtiger Schritt auf der Reise zu Deinem Ziel:

Bist Du gut zu Dir? Am besten zu Dir selbst?

Darin steckt nicht einmal der allerkleinste Hauch von Egoismus. Es ist nicht unser Ego, das bei sich selbst sein will. Es ist unser Herz. Und wenn Dein Herz laut und deutlich und glasklar weiss, was Dir gut tut, dann musst du dem gehorchen. Da nützen die Konzepte aller Art – moralisch, sozial, erzieherisch, gesellschaftlich und religiös, gar nichts. DEIN HERZ ist die Instanz die weiss was sie braucht. Wenn Du also nur Deinem Herz entsprechend handelst. Wenn wir das alle täten. Dann wäre Frieden. Denn im Prinzip will kein Herz jemals etwas, das einen anderen verletzen könnte. Und wir alle hätten unsere Würde.

Tue Dir selbst einen Gefallen.

Tue Dir etwas Gutes: Beantworte die hier gestellten Fragen.

Wenn Du bei Dir selbst bist, dann ist alles richtig, gut, wertschätzend und freudvoll.

So können wir weitergehen. So musst Du.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Niemand sagt es so kurz und klar und einleuchtend wie Gerald Hüther, nimm Dir 5 Minuten Zeit und höre ihm zu:

Flieg hoch!

Der April ist da, jetzt wird die Ernte angelegt. Es ist Zeit

W E I T

nach vorne zu schauen, an den Horizont, an die Ziellinie.

Noch einmal frage ich Dich: Was willst Du dieses Jahr erreichen?

Wohin geht Dein weiter Blick?

Der weite Blick entspannt uns immer. Besonders dann, wenn wir im kleinen Hamsterrädchen drehen und nichts mehr sehen können. Sobald wir auf einen Hügel klettern und weit weg sehen können entsteht Entspannung. Das Cortisol, unser Stresshormon, hört auf in unseren Adern zu rasen, der Blutdruck und die Herzfrequenz sinkt, wir werden langsamer.

Grund ist, laut der Umweltpsychologie, die Überschaubarkeit dessen, was wir sehen. Alles ist sichtbar, keine Hindernisse beschränken uns mehr, nichts steht mehr im Weg, keine Objekte rauben unsere Aufmerksamkeit. Und wir sehen auch gerne aufs Wasser, weil Wasser unser aller Element ist. Weil grün uns gut tut, tut die Natur uns auch gut. Wir verbinden uns wieder mit dem grossen Ganzen, wir atmen aus und auf.

Diese Woche, unbedingt, richte einmal Deinen Blick ins Weite. Zunächst die äussere Weite und dann die innere.

Stell Dich an einen Platz, an dem Du viel sehe kannst und lass Deinen Blick schweifen. Schau, wohin er wandert. Tastet er den Horizont ab? Erkennt er kleine Schätze? Ist er amüsiert?

DA ist Dein Weg.

Und nun denke nach: Wohin willst Du dieses Jahr kommen?

Was ist Dein weitestes, grösstes Ziel?

Es ist wichtig, dass Du weisst, wohin Du gehst, bevor Du losgehst.

Schreib es Dir auf. Tu Dir den Gefallen.

Und dann verweile noch einen Moment in der Weite, sieh das ganze Bild. Lass Deine Adlerperspektive zu. Schau von oben. Erweitere Deinen Radius.

Wohin soll Dein Weg Dich dieses Jahr führen?

Willkommen in der Adlerperspektive.

Urwissen und Urkraft

Letzte Woche habe ich mit einem Gärtner gesprochen. Eigentlich ist er kein Gärtner. Er war lange Handelsreisender. Er war Betreiber verschiedener kleiner Unternehmen. Er war ein Verkäufer, ein Verführer und einer der gerne Geschichten erzählte. Jetzt, in seiner Rentenzeit, ist er zum Gärtner geworden. Alles was früher schnell und laut war ist jetzt langsam und leise. Er sät, er zieht Pflänzchen auf, setzt sie in seinen Garten, sie wachsen sehr fruchtbar und üppig und viele Menschen kommen, um seinen Garten zu sehen und zu riechen. Dort, am Rande seines Gartens hat er viele wertschätzende Begegnungen. Es war schön, mit ihm zu sprechen und auch zu sehen wie er aufblüht und in seine schöne Reife gekommen ist. Er hat geschöpft – Geschichten und sinnliche Schätze, ein Leben lang – und stellt sie jetzt grosszügig und mit vollen Händen zur Verfügung.

In der Natur finden wir zwar ganz oft das Einssein, das uns glückselig macht, aber die Natur verlangt auch, dass wir überleben. Nur das Zusammenspiel aller unserer Kräfte bedingt, dass wir kraftvoll und energetisch sind. Und wir spüren das auch, dieses Wollen und Erobern der Kräfte – geistig, physisch, emotional. In uns spüren wir deutlich eine RIESENKRAFT, die wir die meiste Zeit nicht abrufen, uns nicht eingestehen, unterdrücken, den Gegebenheiten anpassen.

Im letzten Blog haben wir „Wachsen und Ruhen“ genossen und jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Wir erinnern uns an unseren Kern, an etwas, das in uns wachsen kann.

Wir brauchen einen aggressiven Willen, da zu sein, mitten im Leben nicht am Spielrand.

Wir sitzen nicht auf der eigenen Ersatzbank. Wir sind das Spiel.

Wenden wir uns also der Ur-Kraft zu.

Wir gebären unentwegt. Diese Urkraft, uns bemerkbar zu machen, unseren persönlichen Fuss- und Händeabdruck zu hinterlassen ist elementar in uns.

Wenn wir unsere Urkraft nicht wirken lassen wie sie es will, wird sie sich gegen uns wenden und uns bei lebendigem Geist auffressen. Denn wir alle wollen uns ausdrücken.

Aus – drücken

Urkraft ist wie Wasser, das sich durch die dünnsten Rinnsale einen Weg sucht. Wie Feuer, das sich entzündet wenn das Holz trocken geworden ist.

Wie Erde, die Keime austreibt. Wie Luft, die sich zum Wind, zum Orkan formt.

Wir sind von Ur-Kraft umgeben und wir sind selbst in der Urkraft!

Wann hast Du Deine Ur-Kraft das letzte Mal ausbrechen gefühlt?

In der Eskalation bist Du mit dem Feuer verbunden aber die Urkraft in uns kommt aus der ganz tiefen Tiefe. Aus unseren Wurzeln. Aus unserem tiefsten Kern.

Deine Aufgabe

Wann hast Du das letzte Mal einen Ausbruch Deiner Urkraft erlebt?

Hast Du gespürt wie sie sich angebahnt hat, wie Du sie zurückgehalten hast, aus Höflichkeit, aus Bequemlichkeit, wie sie dich immer wieder erinnert hat, wie Du sie beschwichtigt hast und wie sie schliesslich da war – und wie Du da warst?

Ein Vulkan, eine Explosion, ein Kein-Zurück. Die Würfel sind gefallen. Was für ein erfrischendes lebendiges Gefühl!

Bitte erinnere Dich.

Wenn die Urkraft explodiert muss die Wahrheit folgen!

Klare Kräfteverhältnisse dienen uns allen. Wenn wir wissen, wer welche Fähigkeiten besitzt, können wir ihm den passenden Platz überlassen, an dem er allen damit dient. Wenn wir selbst wissen wo unser passender Platz ist und ihm folgen, dienen wir allen. Wir wissen es. Und zeigen es. Dann wissen es alle.

Deine Aufgabe

Wo genau ist Dein Platz?

Bei welcher Arbeit?

Mit welchen Menschen?

Wo dienst Du Dir selbst und allen anderen am besten?

Wohin fliesst Deine Kraft? Was nährt Deine Kraft?

Wo ist Dein Weg?

Und welche Mauern musst Du immer noch einreissen um Dir Platz zu machen?

Erlaube Dir einen Moment der Wahrheit und notiere es ohne Rücksicht auf moralische Urteile.

Erzähle von Deiner Urkraft. Spüre. Beschreibe.

Nimm Dir Zeit für diese Aufgabe diese Woche. Sie ist wichtig. Wir gehen einen entscheidenden Schritt in DEINE Richtung.

Willkommen in der Adlerperspektive!

Ruhen und Wachsen

Ein bisschen muss ich schmunzeln. Letzte Woche schrieb ich: Es muss eskalieren wenn etwas voran gehen soll. Und dann ist auch so einiges eskaliert in meinen Coachings. Gut so! Manchmal ist es wirklich gut, wenn man etwas ziehen lassen kann, das nicht richtig ist. Man fühlt sich augenblicklich befreit.

So ist es, wenn man im Auge des Hurricans steht: Windstille. Unglaublich schöne und betörende Stille. Endlich Frieden.

Wollen wir das diese Woche ein bisschen auskosten?

Diese Ruhe?

Und dann ist da auch noch… der Beginn des Frühlings, den wir gerade feiern können. Heute Abend wechselt die Jahreszeit vom kalten strengen Winter in den Frühling. Und jetzt haben wir eine ganz besonders schöne Energie. Einen Übergang von der erstarrten Kälte, die Strenge und zusammen gezogene Kraft und Konzentration ausmachte, in die leichte warme und tänzerische Energie des Neuanfangs.

Ich schreibe dazu gerne etwas aus dem Lehrbuch der Naturweisheit:

Die Frühlingstagundnachtgleiche, der Beginn des Frühlings, fällt jedes Jahr zwischen den 20. und 23. März. Die Abweichung entsteht infolge des Unterschieds zwischen dem aktuellen astronomischen Ereignis und unserem Kalender.

Dies ist eine Zeit des Gleichgewichtes zwischen Nacht und Tag, den Kräften des Lichts und der Dunkelheit.

Die Betonung der Frühlingstagundnachtgleiche liegt hier aber im Beginn, in der Jahreszeit des Erwachens und so wird nunmehr von diesem Tage an bis zur Herbsttagundnachtgleiche, das Licht über die Dunkelheit triumphieren. Die Sonne regiert. Es wird beständig wärmer.

Der Frühlingsanfang ist eine Zeit des erneuerten Lebens, mit dem Versprechen der fruchtbaren Fülle, die nun endlich kommen mag.

Das Licht erfreut nun wieder die Erde und wahrlich, es liegt der Duft des Lebens in der warmen Luft. Tiere erwachen aus ihrem langen Winterschlaf und beobachten die Rückkehr des Lebens in der Natur.

Der Winterschnee und das Eis ist geschmolzen, oder, in bestimmten nördlichen Regionen ist er im Begriff zu schmelzen. Die Winde haben sich gedreht und blasen nicht mehr länger kalt und eisig um unsere Ohren.

Der Frühlingsanfang ist die Zeit der Aussaat. Eine Zeit der Ausdehnung und der Entwicklung. Alle Dinge kommen an das Tageslicht. Wir freuen uns über die ersten Blumen im Garten, im Wald und auf der Wiese. Die Menschen drängen in das Freie und geniessen das Erstarken der Sonne.

Also, verweilen wir doch ein paar Tage in dieser tänzerischen leichten Energie. Fokussiere Dich auf das Schöne, kaufe Dir viele schöne Blumen, die die nächsten Tage aufblühen können (Tulpen! Osterglocken! Hyazinthen!), kaufe sie noch geschlossen und sieht zu wie sie sich öffnen. Und öffne Dich mit ihnen, stell Dir einen Stuhl raus in Deinen Garten, auf den Balkon oder an ein Fenster und lache die Sonne an. Zeit zum Atmen. Zeit zum Wachsen.

Ab jetzt wird alles leicht. Versprochen!

Willkommen in der Adlerperspektive.

Hurrikan

Wenn Dir alles um die Ohren fliegt, wie fühlt sich das an?

Am Weekend habe ich einen Songtext gehört, bei dem es um diesen Wirbelsturm geht, der alles mitreisst. Ich musste mir das genau ansehen: Ein Hurrikan findet fast immer in meinem Lieblingsozean statt, im Atlantik. Und er heisst so, wenn er eine Windstärke von mindestens 12 Beaufort erreicht hat. Dann „zieht“ er. Eigentlich zieht er das Meer nach oben, dabei geht es im Wesentlichen um die Temperatur der Meeresoberfläche und die Thermik in der Luft, die einander aufschaukeln.

Ich musste ein bisschen schmunzeln, wenn ich an einen Wirbelsturm denke. Als ich 1990 eine Bewerbung für einen Ferienjob machte und dabei einen unverschämten Preis verlangte, sagte der Arbeitgeber, die letzte Wiebke (ein Orkan am 28.2.!, meinem 25.Geburtstag) hätte ihn 60 Millionen gekostet, da sei mein Preis ja Peanuts. Es hatte ihm seine riesige Waldfläche im Süden Deutschlands gekostet und er hoffe, ich habe eine ähnlich dynamische Energie, wenn ich für ihn arbeite.

Zurück aber zum Hurrikan. Er zieht nach oben, sehr gewaltig und radikal. Alles fliegt weg, was nicht felsenfest verankert ist.

Ein bisschen hat mich das an unsere Situation dieses Jahr gedacht. Du bist schon auf der Spur, dieses Jahr zu etwas besonderem zu machen. Wir haben seit Anfang des Jahres schon viel getan: Entrümpelt und aufgeräumt, verabschiedet und losgelassen. Den eigenen Ruf gehört und Pläne geschmiedet. Und wir sind auch schon los gegangen und haben die ersten Schritte gemacht. Dem Gegenwind sind wir schon begegnet. Jetzt sehen wir den Orkan auf uns zu kommen.

Denn: Wenn Du etwas Grosses erreichen willst dann muss es auch eine Eskalation geben. Hier rasch eine Erklärung: Eskalation ist die stufenweise Steigerung und schrittweise Verschärfung und Zuspitzung eine Situation. Alle Dinge, die sich massiv bewegen sollen müssen auch eskalieren. Sie brauchen Kraft, Dynamik, eine gewisse gewaltige Durchbruch Energie. Wir müssen alles loslassen, was uns behindert. Und alles weg sprengen, was uns einengt. Es gibt keinen Platz mehr für Zweifel, Zurückhaltung, Zögern, Angst, Befürchtungen, selbstgemachte Zwangsjäckchen, selbstgezüchtete Neu-röschen und Sicherheitsleinen.

Der Hurrikan zeigt uns das deutlich: Er zieht Material ganz nach oben, zerstört es zum Teil durch die Windkraft und lässt es dann erst einige hundert Meter, an einer anderen Stelle, wieder los. Das aber, was gut verankert ist, das bleibt stehen, während alles, was unwichtig ist mitgerissen wird.

Atme mal kurz durch.

Spürst Du diese Energie?

Was muss von (noch) Dir weg gerissen werden?

Was bleibt?

Wo ist Deine tiefste Sicherheit in Dir?

Was ist unzerstörbar in Dir?

Was hält Dich im Inneren zusammen?

Was kann niemals von Dir weg gerissen werden?

Schreib es auf. Male ein Bild dazu. Teile es hier bei uns im Blogchat. Oder sprich mit jemandem darüber, der intim und echt für Dich ist und Dich bei Deinem Vorhaben rückhaltlos unterstützen wird. Darauf wirst Du Dein Haus bauen, damit es kein Luftschloss wird sondern zum Erfolg reifen kann.

Lassen wir die Stürme los.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Aufbrechen

Hast du den Gegenwind gespürt? Gibt es Menschen in Deinem Umfeld, die Dich aufhalten?

Oder….

Hältst Du Dich selbst vielleicht noch auf?

Auch gestern habe ich mit einer tollen Coachee gesprochen, die sich selbst im Weg steht. Sie sprach von Blockaden und auch vom Gegenwind ihrer liebsten Menschen. Zweifel, Vorsichtsmassnahmen, Zurück-haltung, Sicherheitsgedanken, sie belächeln und nicht ernst nehmen. Das ist an der Tagesordnung, wenn Menschen grosse revolutionäre Ideen haben. In der Regel, leider nicht in der Ausnahme, werden sie ausgebremst.

Der Punkt ist aber auch: Warum hören wir da hin? Warum knicken wir ein? Warum lassen wir uns beeinflussen und manipulieren?

Eine meiner Adlerinnen hat mir gestern geschrieben: Sorry, ich bin schwach. Ich wollte sie unbedingt an ihre Stärke erinnern. Und das tue ich in diesem Blog:


Du bist viel viel stärker als Du meinst! Immer!

Wir verweigern uns oft dem Ruf unseres Herzens. Weil unser niemals müder Kopf uns Dinge vorgaukelt. Weil wir meinen oder die Erfahrung gemacht haben, dass wir es doch nicht schaffen. Weil wir denken wir sind nicht gut genug, nicht schnell, stark, aufrecht, entschieden, durchsetzungswillig, gross, wichtig. Oder wir meinen wir brauchen etwas oder jemanden um zu glauben, dass wir komplett sind.

Wie viele Beziehungen überleben nur deswegen, weil wir nicht allein sein wollen!

Leider kenne ich viele wundervolle, starke, saftige, fantastische Frauen die meinen, ohne einen Partner nichts zu sein! Und es wird ihnen auch immer wieder klar gemacht. Auch wieder von einem Umfeld, das an diese Illusion glaubt.

Aber: Wir sind stark! Wir sind aufrecht!

Du hast schon so oft in Deinem Leben etwas geschafft das Du Dir vorgenommen hattest. Schau mal Deinen Weg zurück: Wo und wann hattest Du diesen tollen Traum von etwas, das Du verwirklicht hast!

Wie oft bist Du schon gerade stehen geblieben und nicht eingeknickt!

Wie oft hast Du Courage bewiesen und auf etwas beharrt was Dir andere ausreden wollten! Wie oft hast Du Dir selbst und auch anderen bewiesen dass Du einfach brillant und anbetungswürdig grossartig bist!

Erinnerst Du Dich an diese starke Version von Dir selbst?

Gegenwind gehört dazu. Auch ein Orkan ab und zu. Auch mal am Boden liegen und meinen, der ganzen Himmel sei über einen herein gebrochen.

Aber: Aufstehen! Das kannst Du! Das schaffst Du!

Wir alle verweigern uns hin und wieder dem eigenen Ruf. Es ist tausendmal bequemer auszuweichen. Es ist so viel bequemer zu sagen: Die anderen halten mich ab. Das Wetter, die Umstände, die Verpflichtungen, die Versprechen, der Partner, das Risiko, die Umwelt. Man kann es sich schon sehr bequem machen. Diese Ausreden haben wir alle, ich auch hin und wieder.

Und dann musst Du jedes Mal wieder denken: Ich will das ! Ich will das !

Stampfe einfach auf und lass die Energie des Trotzes in Dir aufsteigen, gerne auch wütende Energie, aggressive Enerigie, Lust und Leidenschaft.

JETZT ist der richtige Moment, wieder in Deine Stärke zu kommen. Der März hat begonnen, der Winterschlaf ist vorbei. Krieche aus Deiner Höhle des Kleinseins, der Zurückhaltung, der Unterwerfung, der Angst und des Selbstmitleids.


Deine Zeit ist gekommen. Steh auf. Mach den Schritt. Und den nächsten und den nächsten und den nächsten. DU WILLST und Du musst dem Ruf Deines Herzens folgen. Mit dieser kraftvollen Energie wirst Du es schaffen. Wir sind alle nicht mehr aufzuhalten.

Auf geht’s. Wir wollen doch da oben fliegen!

Willkommen in der Adlerperspektive.

Gegenwind

Na, hast Du den Ruf gehört? Hat er geflüstert oder geschrien?

Hast du den ersten Samen gesetzt in der vergangenen Woche?
Wohin hat es Dich geführt, dem nachzuspüren, was Du am Allerliebsten erreichen möchtest?

Nimm eine kleine imaginäre Schatzkiste und schreib es auf einen Zettel, wohin Dich dieses Jahr führen soll. Den Zettel in die Schatzkiste packen. Die Schatzkiste gut versorgen und liebevoll mit Deiner Aufmerksamkeit umschmeicheln.

Und doch…

wird es Gegenwind geben. Wenn Du diesen Wunsch jemandem anvertraust, der mit dem Geheimnis nicht umgehen kann, wird er es Dir vielleicht ausreden, vielleicht in Zweifel bringen, es schmälern und in Frage stellen, ob das möglich ist. Oder Dir gute Rat-schläge geben, die das Ganze zum Scheitern bringen. Wähle klug aus, wem Du davon erzählen willst. Also im besten Falle behältst Du dieses Vorhaben für Dich oder teilst es mit jemandem, dem Du wirklich gut vertrauen kannst und der Deine intimsten Gedanken respektiert.

Warum gibt es immer so viel Gegenwind, wenn wir geniale Gedanken oder sehnsüchtige Wünsche platzieren?

Vor allem: Weil es nicht so viele Menschen gibt, die sich wagen dem Leben etwas abzuverlangen. Weil wir Bescheidenheit gepredigt bekommen haben und „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ach ja und auch: Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund…. ein überaus lächerlicher Text, dessen Song erschreckend viele Menschen mit trällern wenn er im Radio läuft.

Wusstest Du, dass die grossen Vögel (zum Beispiel der Adler) zum Aufwind auch noch Gegenwind brauchen um aufzusteigen und ganz oben zu fliegen?

Gegenwind ist gut, macht uns stark, lehrt uns durch den Trotz und die Rebellion ungeahnte Kraftressourcen zu erobern, macht uns mutig und entschlossen und bringt uns – genau! in ungeahnte Höhen!

Je stärker der Gegenwind also ist, desto besser ist es für den Auftrieb. Denn Rückenwind würde die Kraft der Luft auf die Tragflächen der Flugzeuge ja verringern. Daher starten Flugzeuge immer gegen den Wind.

Also: Du hast den Ruf gehört.
Du hast ihn aufgeschrieben.

Und jetzt gilt es TROTZ aller Widerstände, Bedenken und Befürchtungen, Zweifel und Unsicherheiten wirklich alle Ressourcen, alle Kraft, alle Liebe und allen Aufwand in Dein Vorhaben zu stecken.

Kannst Du daran glauben dass Du Dein Ziel erreichen wirst?

Dann starte jetzt mit einem winzigen kleinen Teil an Deinem grossen Bild. Was ist das allerkleinste Teilchen, das Du in dieser Woche dafür tun kannst?

Beginne mit dem allerersten Schritt. Freu Dich auf den Gegenwind. Auf den Aufwind. Du wirst es schaffen.

Schreib es auf: Was ist Dein Ziel?
Was ist der kleinste Schritt den Du diese Woche darauf zugehen kannst?
Mach den Schritt!

Willkommen in der Adlerperspektive.