Die Sommersonnwende, wohin wirst Du Dich wenden?

Verfolgt Ihr den Jahreslauf? Wisst Ihr, dass heute tatsächlich der längste hellste Tag des Jahres ist? Und ab morgen die Tagstunden wieder zurückgehen werden? Was wendet sich denn da, innen uns aussen?

Am 21. Juni wird Sommersonnwende gefeiert. Die Kelten nannten es Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers.

An der Sommersonnwende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht.

Bei den Kelten wurde die Sommersonnwende zwölf Tage lang gefeiert.
Es war die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit. Die „Erdgöttin“ war schwanger mit werdenden Früchten der Erde. Alles wuchs und gedieh. Und viele wunderbare Früchte konnten schon geerntet werden. Es war die sorgloseste Zeit des Jahres, wenn man bedenkt wie schwierig das Überleben früher oft war. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken. Es ist wie ein ganz besonderer Gesang oder Klang, der überall mitschwingt. Alles ist im Überschwang vorhanden – auch die Lust und die Freude.

Somit war das Mittsommerfest ein Fest der Freude und des Dankes. Und auch das Mittsommerfeuer war ein Dankes- und Freudenfeuer. Die Frauen brauten Starkbier mit entsprechenden Kräutern, die eine besondere berauschende und aphrodisierende Wirkung hatten. Die Feuer wurden umtanzt und übersprungen. Liebesschwüre wurden dabei geschworen. Kinder über das Feuer geworfen, um sie gegen Krankheiten zu stärken. Und natürlich war wieder viel Raum für Erotik, Lust und Leidenschaft. Noch in keltisch-schamanischer Zeit, wurden diese Tänze immer rauschhafter, je später die Nacht.

Es braucht immer eine gewisse Art von VER-RÜCKT-SEIN, um mit den Göttern und Naturgeistern tanzen zu können und damit in ihre Welt einzutauchen.

Die Sonnwende galt als weitere Nahtstelle zwischen den Welten, in der sowohl die Götter als auch die Naturgeister den Menschen nahetreten konnten. Man konnte die Götter mittanzen sehen, verlor seinen alltäglichen Verstand und wurde „ver-rückt“. Viele sogenannte „Ver-rückte“ Geschichten sind überliefert.

Nun, wir haben das Jahr 2018 und die Zeiten der Kelten und der Rituale sind schon viele hundert Jahre vorbei. Auch wenn sich heute in Stonehenge wieder viele Menschen getroffen haben, dieses spezielle Fest zu feiern, so leben wir dennoch in einer Zeit, die oft ohne Innehalten auskommen muss, in der alles schnell und gestresst geht und wir oft das vergessen, was die Natur, die eigene und die grosse im Aussen uns sagen kann.

Was soll sich in den nächsten 6 Monaten bei Dir wenden?

Wohin möchtest Du Dich wenden?

Wohin möchtest Du wachsen?

Was kannst Du noch anders, neu und völlig frei sehen?

Was wünschst Du Dir an Veränderung, an Neubeginn, an neuem Wachstum?

Nimm Dir Zeit, diesen Fragen nachzugehen, geh in Dich. Denn das ist das Gesetz der Stunde. Schauen wir nochmals in die Natur. Nach der Blüte des Frühlings sind nun die Früchte angelegt. Sie reifen nun nach innen, kommen zur Vollendung. Sie wachsen, einem Kristall gleich, nach innen, bekommen ihre Süsse, ihre aromatische Fülle, ihre Qualität.

Machen wir es also wie in der Natur.
Sieh die Dinge wie sie sind, sagt der Adler. Schau genau hin mit scharfem Blick und entscheide Dich, welche Wendung Du Dir im Leben wünschst.

Und dann: Focussiere Dich darauf.

Willkommen in der Adlerperspektive!

stonehenge albin

 

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