Schönheit und die Wahl der Betrachtung

Heute morgen hatte ich einen sehr schönen Mensch im Coaching. Ihr Gang ist aufrecht und stolz wie eine afrikanische Gazelle, die Haut glatt und fein wie Seide und ihre Hände schmal und ausdrucksstark. Ich konnte fast nicht aufhören sie anzusehen denn sie ist so apart und anziehend.

Als ich anschliessend durch die kalte Stadt ging, kamen noch mehr Menschen in meine Aufmerksamkeit. Männer und Frauen, Alte und Kinder. Ein quirliger kleiner Junge der die Schneefetzen zusammen kratzen wollte für einen Schneeball. Eine Mutter die laut heraus lachte, ein Polizist der scheinbar mit seiner Kollegin scherzte, eine Dame die mir guten Appetit wünschte als ich mir einen Tisch suchte. Mir fiel ein junger Mann auf, der ein paar Tanzschritte machte auf dem Weg zum Tram. Eine Frau, die einen riesigen Wollschal um ihren Hals und die Hälfte des Oberkörpers gewickelt hatte. Mir schien, heute hätten sich alle schönen Menschen in der Stadt Zürich verabredet.

Aber es war nur meine Wahrnehmung, die eben durch den ersten Kontakt am Morgen auf „schön“ konzentriert war.

Wann finden wir einen Menschen schön?

Da ich ein bisschen Zeit hatte, streifte ich durch die Gassen und Läden und schaute mir Menschen an. Mir gefielen die Spontanen, die Lebendigen, die mit dem Glitzern im Auge oder mit der Spannung im Körper. Die, die ihr Gesicht gehoben hatten. Die mit der Präsenz, die die sich nicht hetzen liessen und nicht gehetzt aussahen, Menschen die Stoffe berührten oder lange vor einem Regal standen um die richtige Wahl bei der Kosmetika zu treffen. Kinder, die schauten wo sie ihr Taschengeld investieren wollten. Eine Oma die lange die Wolle befühlte. Eines war allen schönen Menschen gemeinsam: Sie strahlten eine gewisse wohlwollende Sinnlichkeit aus. Sie waren da, wo das Leben gerade statt fand. Nicht abgelenkt, nicht deprimiert von dem heutigen Grau-in-grau-Wetter. Sie alle sagten „Ja“ zum Leben.

Schliesslich ging ich zum Bahnhof und da sah ich es. Ein Werbebild, das genau das ausdrückte, was ich heute entdecken durfte. Einen Ausschnitt daraus siehst Du unter diesem Text. Aber vorher bitte, lass Dich inspirieren die folgenden Fragen zu überdenken:

Was ist schön?

Was ist Deine Wahl?

Und

Welches Gefühl hast Du heute gewählt, um Deinen Tag zu bestimmen?

Und:
Welche Absicht wird Dich morgen in einen neuen – so oder so schönen – Tag begleiten?

Willkommen in der Adlerperspektive!

 

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Ein Gedanke zu “Schönheit und die Wahl der Betrachtung

  1. Ursula Zueger

    Liebe Adlerfreunde

    Heute habe ich eine Bekannte von mir im Pflegeheim besucht welche seit kurzem im Rollstuhl ist weil sie Krebs hat. Ich hörte ihr ganz aufmerksam zu. Ich fragte sie auch was würdest du anders machen wenn du mit deinem Leben nochmals starten könntest? Ihre Antwort war mit einem strahlenden Gesicht☺ich würde alles gleich machen. Nach diesem Besuch ging ich mit Tränen in den Augen nach Hause weil ich sooooo dankbar war wie gesund ich doch bin und wie es mir doch gut geht. Auch lernte ich einmal mehr von meiner Bekannten wie sie immer noch das Schöne sieht obwohl sie im letzten Stadion ihres Lebens steht. Da kann man nur sagen BRAVO du machst es super ( Adlerperspektive ) IN LIEBE AN ALLE ADLERFREUNDE URSULA😍😍😍😍😚😚😚😚😚

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