Faugh a Ballaugh!

Diesen Satz hörte ich in der letzten Woche mit einem jubelnden Herzen. Und es war genau das, was ich brauchte: Es ist die gälische Sprache – und es ist ein Schlachtruf. Er heisst übersetzt:

Macht den Weg frei !

Und auch:

Jetzt kommen wir!

Manchmal brauchen wir so eine Anfeuerung. Jemand, der uns voran treibt. Und uns auch zurück in die eigene Kraft bringt. Ein kämpferisches Wort, das wir mit hoch erhobener Hand rufen können.

Und dann: LOS! Auf geht’s wieder zurück in die eigene Durchsetzungskraft, in die Entschiedenheit, in den Mut und in die eigene Stärke.

Die Iren, die Kelten, hatten legendäre Kämpfe. Mit und gegeneinander. Es ging fast immer um Freiheit. Um das Land. Um ein Weiterbestehen. Um Eigenbestimmung. Um Eroberung.

Wann hast Du das letzte Mal etwas erobert?

Wann hast Du das letzte Mal für etwas gekämpft?

Wann hast Du das letzte Mal die Zähne zusammen gebissen und Dich bewegt?

Ich meine nicht einfach vom Sofa aufgestanden, sondern wirklich bewegt. Auf einem radikalen Weg, sehr sehr weit weg von der Komfortzone?
Wann hast Du das letzte Mal zugebissen, durchgebissen?

Und was brauchst Du, damit Du mit aller Dir eigenen elementaren Kraft für etwas einstehst, Dich vollständig etwas verschreibst und es eroberst?

In der vergangenen Woche bewunderte ich einen ehemaligen Coachee, der Eisschwimmen gemacht hat. Bei Temperaturen um die Gefriergrenze schwamm er 50, 100, 250m – und das auch noch sehr schnell. Weisst Du, wie sich das anfühlt? Hast Du es schon einmal erfahren? Die Kälte beisst den Körper wie Nadeln. Und während der Körper in den Überlebensmodus schaltet, ruft man auch noch eine Leistung von ihm ab. Ein Kampf von David gegen Goliath, den man nur mit messerscharfem Willen und starker mentaler Kraft schafft.

Ich sass begeistert und schaute mir das an. Ein Mensch, der beisst.
Sehr weit weg von dem weichen Selbstmitleid, dem man öfters begegnet. Ein Mensch, der sich selbst überwinden kann und freiwillig aus jedem Rahmen gefallen ist.

Was meinst Du:

Für was könntest Du mit aller Vehemenz und mit jedem Einsatz kämpfen?

Wo hast Du Lust Deine gesamte Energie, Deinen Mut und deine Stärke einzusetzen?

Was brauchst Du, dass Du es auch wirklich tust?

Vielleicht genau das. Schulter an Schulter stehen. Sich schreiend gegenseitig unterstützen. Die Kraft sammeln. Den Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Und dann:

Endlich endlich losrennen zu DEINEM ZIEL!

Warte nicht länger ab. Die Bedingungen werden niemals optimal sein. Du musst Dich focussieren.

Faugh a Ballaugh!

Den Weg frei machen! Jetzt kommst DU!

Willkommen in der Adlerperspektive.

für Beat.

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