Ein Weihnachtswunder

Was war Euer Weihnachtswunder dieses Jahr? Eine Einsicht, eine Begegnung, ein Moment der Stille? Was hat Euch berührt?

Nun, ich hoffe Ihr hattet eins und Ihr habt es auch gesehen?

In meinem letzten Blog ging es um das Geschenk der Weisen und viele wunderbare Reaktionen kamen darauf an mich zurück. Längst ahnen wir, dass die materiellen Geschenke sehr viel weniger wert sind als die menschlichen Gesten, die uns das Herz wärmen und den eigentlichen Geist der Weihnacht weiter geben.

Wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir, dass wir vor allem Freude an den glücklichen Gesichtern haben, wenn ein Geschenk gelingt und dem anderen etwas gibt, das ihm Spass macht oder das ihn tief berührt.

Unvergessen die Spieleabende, die entstehen, wenn wir unsere neuen Sachen ausprobiert haben. Nicht selten war dann die ganze Aufmerksamkeit in der Familie, es wurde gemeinsam gegessen, genossen und gelacht.

An solche Feste denke ich gerne zurück. Auch an die Grosszügigkeit, die immer wieder entstehen konnte, damit meine ich keinesfalls die Geschenke, sondern vor allem Liebe, Toleranz, Wertschätzung uns Sanftheit. Wir alle können uns an solche Momente erinnern. Ich vergesse nie, dass ich als kleines Kind gerne in die weichen Arme meiner Grossmutter Leni gehüllt war. Eine Nähe, die ich an anderen Tagen nur selten bekam.

Dieses Jahr ereilten mich gleich zwei Weihnachtswunder und eins davon liegt gerade zu meinen Füssen und schaut mich aus grossen blauen Augen an und kuschelt sein weiches Fell in meine Beine.

Dass dieses Jahr für mich noch eine Wende nehmen würde hatte ich selbst „programmiert“. Ich fand eine Karte, auf der steht:

„Lass Puderzucker auf den Dezember rieseln, bitte!“

…. da gab es sehr viel süssen Zucker für mich dieses Weihnachtsfest.

Gestern erzählte mir ein lieber Freund, dass er seine Eltern nach langer Zeit wiedersah und den sonst so widerspenstigen Vater mit Liebe beschenken konnte, bis dieser ganz weich und friedvoll wurde.

Auch das ist ein Weihnachtswunder – wenn wir in der Lage sind, Herzen zu berühren und die Liebe zu teilen.

Wo hast Du an diesem Weihnachtsfest die Liebe geteilt?

Welchen wunderschönen Moment kannst Du benennen, der Dich tief berührt hat?

Ja, darum geht es nun mal – die Rückkehr des Lichts (am 21. Dezember, die Wintersonnenwende) das zuerst in uns und erst später in den anderen scheint.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachten. Und wie man es in meiner britischen Heimat zu sagen pflegt: Many happy returnings of these days.

Heute mal keine Adlerperspektive von oben im Himmel: Willkommen in Deinem Herz.

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