Scheiterhaufen

Heute beginnt die Kalenderwoche 3 des neuen Jahres. Nach dem Startschuss in der letzten Woche, in dem Du Dich entschieden hast, die Adlerperspektive weiterhin zu lesen – und einzunehmen! und nach ihr zu handeln! beginnen wir heute einen grossen Prozess. Denn am Ende des Jahres willst Du etwas für Dich erreicht haben. Du willst sagen können: Das war mein Jahr!

Ich danke allen für die Rückmeldungen auf meinen letzten Blogpost. Es war spannend zu lesen, wieviele Menschen Lust haben etwas anzupacken. Wir werden nun 50! Schritte gehen, Woche für Woche.

Du kannst selbst wählen, ob Du diese Schritte machen möchtest.

Wenn Du sie nicht machst, verpasst Du vielleicht eine fantastische Chance, denn so explizit hat Dich bisher nichts durch das Jahr geführt. Das ist dann auch Deine Wahl. Jede Woche einen Schritt.

Tamara hat geschrieben, sie kann nur kleine Schritte gehen. Das ist in Ordnung. Jeder Schritt den Du gehst ist ein guter Schritt. Nur das Verweilen im Stillstand ist gefährlich. Mach minikleine Schritte aber bewege Dich. So kommen wir alle zu einem fantastischen Jahresende.

Zunächst: Wir räumen auf.

Das Alte muss weichen, wir müssen abwerfen was uns schwer macht. Mit einer grossen Last, die man mitträgt wird man niemals in die höchsten Himmel aufsteigen können.

Diese Woche heisst: SCHEITERHAUFEN.

Wann bist Du gescheitert? Mit was? Nein, nicht schönreden. Nicht sagen: ja aber ich habe ja so toll daraus gelernt. Diesmal gilt das nicht: Wir sind alle irgendwo mit irgendwas gescheitert. Auch Beziehungen scheitern. Oder Pläne die wir hatten und die wir verwerfen mussten, die nicht klappen wollten oder die wir ausgetrocknet haben weil wir uns nicht da hin bewegen konnten.

Scheitern ist nicht romantisch und macht keinen Spass. Wir hassen es. Und: Wir versuchen es mit allen Mitteln zu vermeiden. So sehr, dass wir bisweilen nicht einmal aufstehen und losgehen. Die Courage fehlte uns vielleicht. Damit beschäftigen wir uns ein anderes mal.

Heute aber: Scheiterhaufen.

Was möchtest Du ultimativ und für immer immer aus Deinem Leben entlassen, weil es Dich schwer und handlungsunfähig macht?

Ich habe da diese liebe zarte Frau im Coaching die mit jeder Faser ihres Herzens noch an einer alten Liebe hängt. Sie muss diese Liebe, den Mann, nicht verbrennen. Aber: Ihre Bereitschaft weiter daran zu leiden.

Schreib gleich mal auf:

Was muss und will ich unbedingt loslassen?

Wen möchte ich aus meinem Leben radikal verabschieden?

Was will und muss ich jetzt endlich weggeben damit ich frei für Neues bin?

Schreibe das auf.

Im Scheitern steckt viel wilde Kraft!

Es gibt keine Transformation, keine Wandlung und keinen Kraftzuwachs ohne das wir scheitern. Erst das Scheitern macht unsere Geschichte spannend. Nicht das Rosarot und Zuckerwatte das wir probieren um jedes Scheitern zu umgehen.

Wenn wir scheitern, scheitern wir nicht an unserer Urkraft, oder unserem echten Wesen, sondern nur daran dass wir Dingen eine Wichtigkeit verleihen, die sie nicht (niemals) haben.

Im Scheitern kommen wir zu uns selbst. Im Scheitern bleibt das von uns, was unzerstörbar ist: Unser Atem, unsere Lebenskraft, unsere unzerstörbaren Träume und unser einzigartiges Talent.

Wenn wir scheitern, so scheitern wir nur an Illusionen. Die Buddhisten sagen Scheitern sei eine Übung im Nicht-Anhaften. Und tatsächlich ist unsere Angst (vermeidbar) vor dem Scheitern (unvermeidlich) grösser als das Scheitern uns trifft.

Das Element Feuer steht für die Transformationskraft in uns: Für den Funken, der unsere Lebensenergie entzündet und antreibt. Dieses Element ist für das Leben an sich verantwortlich, denn ohne diese Energie kann es nicht entstehen. Das Feuer entspricht unserem Stoffwechsel, der uns die Energie und Lebenskraft schenkt, die wir brauchen, um im Leben voranzugehen.

Feuer steht für einen starken Willen und einen klaren Geist. Es hilft uns dabei Entscheidungen zu treffen, mutig zu sein und die eigenen Pläne zu verwirklichen.


Psychosomatisch kann sich diese Energie als Präsenz, Konsequenz, Zielstrebigkeit, Führungskraft, kognitive Stärke und Willenskraft ausdrücken.

Wenn Du alles aufgeschrieben hast, was Du dieses Jahr nicht mehr mitschleppen möchtest, dann besorge Dir eine Möglichkeit, ein Feuer zu machen. Wenn Du in der Nähe der Natur lebst oder Garten, Balkon und Waldstück hast, dann schreibe diese Dinge auf einzelne Zettel, binde sie an ein Holzstück, entfache ein Feuer, verbrenne es feierlich. Lass den Dreck los. Das Schwere. Das Leiden. Die Angst vor…. Die Einschränkungen, die Du nicht selbst wählst, die Verbindung zu Menschen, die Dir nicht gut tun.

Alles was Dich schwer macht. Verbrenne es. Versprich Dir, das diese Woche zu tun. Definiere einen Abend, an dem Du das tust. Tu es.

Für alle, die in meiner Nähe wohnen: Am Samstag mache ich im Wald so ein grosses Feuer an einer tollen Feuerstelle. Wenn Ihr mit Euren Holzklötzen kommen möchtet, an die Ihr die Zettel gebunden habt, dann kommt mit und wir feiern und feuern die Befreiung von dem, was uns noch hindert voran zu gehen. Melde Dich, wenn Du dabei sein willst.

Feuer hat grosse Kraft. Das ist ein wesentlicher Schritt.

Versprich Dir, das zu tun.

Willkommen in der Adlerperspektive.

Ein Gedanke zu “Scheiterhaufen

  1. Heidrun Jeanne Sophia Wieben

    ….superinsperierender Blog, leider bin ich zu weit weg(sonst wäre ich am Samstag dabei)…aber ich werde vor Ort ein Feuer machen loslassen -verbrennen, was gehen soll …gehen darf – ..glU aus Hamburg

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