Schöne Perlen

Es gibt sehr viele schöne Menschen.

Letzte Woche war ich wieder einmal im Schlaraffenland. Nicht kulinarisch. Sondern umgeben von schönen Menschen. Es war eine verliebte Woche. Weil man solche Menschen einfach nur herz-lich wahrnehmen kann.

Und darüber hinaus dufte ich ein herzwärmendes Konzert hören von vier Streichinstrumenten Spielerinnen aus aller Welt, die uns alle im Publikum verzaubert haben.

Dabei war gar nichts Besonderes los in dieser Woche. Ganz im Gegenteil. Eher eine Ebbe Woche. Und das brachte dann auch die nötige Leere um die Perlen am Strand zu finden.

Kurzum… ich war verzaubert. Von einem sanften und tiefen Menschen und seiner Zugewandtheit. Von einer Stimmfarbe im Gespräch. Von einer Bewegung. Von einer Geste, die selbstverständlich und liebevoll war. Von vielen wirklich wachen Augen. Von Begeisterung. Von einigen Durchbrüchen im Coaching. Von Mut, der durch die Augen strahlte. Und ja, auch von äusserlicher Schönheit. Kleine Details, nicht das grosse Gesamtwerk. Einen Halsbogen. Locken. Feinen Händen. Schönen Unterarmen mit sanft seidigen Haaren.

Wann hast Du das letzte Mal Schönheit gesehen?

Und siehst Du Deine Schönheit?

Was muss passieren damit Du Schönheit erkennen, suchen, ausstrahlen, entdecken kannst?

Müssen wir ruhig bleiben um Schönheit wahr-zu-nehmen?

Ich glaube wir brauchen Zeit und Raum. Und davon viel. Wirklich glasklare Aufmerksamkeit. Nur so kann man Schönheit sehen. Unsere Herzen und unsere Sinne sind im Alltag oft verstopft und nicht offen genug. Wir sind beschäftigt mit anderem. Und ganz ehrlich: Wir sehen leider auch zu viel Unschönes. Das geht mir auch so. Aber man kann das trainieren: Sich nicht blenden lassen von dem allgegenwärtigen Dreck und der Ablenkung. Auch nicht von Horrornachrichten und Angstschlagzeilen …sondern: Die Aufmerksamkeit auf das richten, was jetzt gerade da und schön ist.

Vor einigen Jahren hatte ich einen Mann kennengelernt, der mir interessant schien. Wir gingen zusammen spazieren, wir lernten uns gerade kennen. Er zeigte mir Müll in die Ecke geworfen. Graffiti. Zigarettenstummel neben einem Ascher. Eine weg geworfene Tüte in einem Parkstück. Ich liess ihn wissen, das meine Augen anderes suchen wenn ich schlendere. Er war wütend und beschimpfte mich, dass ich mich über ihn lustig mache und die Realitäten nicht sehe.

Ach so?

Was sind denn die Realitäten?

Das Schöne oder das Unschöne?

Ich behaupte: Das Schöne überwiegt. Wir sehen es nur nicht mehr gut genug. Nicht in uns. Nicht in anderen. Nicht im Aussen.


Wir brauchen eine Haltung, die uns wahrnehmen lässt, was ist. Das was gut ist. Das was liebe-voll und bezaubernd ist. Diese Haltung wird uns das ganze Leben versüssen.

Das Schöne sehen ist am Anfang schwierig.Wir meinen vielleicht sogar, dass es schwierig zu finden ist. Es verlangt aber nur: Den inneren Focus darauf zu richten.

Was ist gerade schön?

Was ist schön an dem, was Du gerade betrachtest?

Und dann: Was ist schön an Dir?

Ach, ich könnte Dir viel erzählen was an Dir schön ist. Ich sehe es. Ich liebe es.

Du auch?

Willkommen in der Adlerperspektive.

Dieser Blog ist exemplarisch für Remko. Tom. Kathi. Rosa. Mona. Zedric. Roman. Fabian. Lukas. Beat. Heba. Steven. Und mich 🙂 Und das ist nur die Perlen-Ausbeute von einer einzigen präsenten Woche!

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