Mache Dich sichtbar

In der vergangenen Woche war eine junge Frau bei mir ihre Essenz aus ihrem Coaching ziehen konnte. Es ging ihr darum, Raum zu schaffen. Wie sehr sie das berührt hat konnte ich in ihren Augen gesehen. Die Wunderbare hatte in ihrem Leben nicht viel Raum gehabt, war in der Kindheit übersehen und dann von allerlei Pflichten und Menschen in die Ecke gedrückt worden. Dass sie nun Raum schaffen kann, für sich und andere, ist für sie wie ein Durchbruch aus der schützenden Ei-schale, ein radikaler Schritt in die Eigenverantwortung.

In der Folge dachte ich über Räume nach.

Wieviele Räume in unserem Leben betreten wir? Da gibt es den Beziehungsraum, den Arbeitsraum, den Lebensraum, den Familienraum, Raum für Sport Spiel und Spass und auch den Kreativitätsraum.

Kreativität wird oft missverstanden. Im Grunde ist Kreativität etwas, mit dem wir etwas kre-ieren, also erschaffen, ausschöpfen.

Und schliesslich landete ich dann im Wirkungsraum.

Und diesen Raum betreten wir alle. Wir wirken. Wir haben eine Wirkung auf andere, auf das Umfeld, in dem wir uns bewegen. Wir be-wirken etwas, wenn wir uns bewegen, wenn wir sprechen und handeln.

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Du auf andere wirkst?

Oder, noch besser: Was Du bewirkst?

Wir alle wirken auf andere, manchmal verändern wir etwas mit unserem Erscheinen, manchmal inspirieren wir, manchmal verändern wir die Stimmung. Wir geben etwas von uns, wir erschaffen ein Klima, eine Atmosphäre. Im besten Fall ist es etwas Positives. Etwas, mit dem wir verändern, verbessern und bereichern können.

Diesen Satz hast Du sicher schon oft gehört: „Und das/dieser Mensch hat in mir bewirkt, dass ich das oder das konnte/sah/erkannte/veränderte“

Wieviel Wirkung hast Du auf andere? Was ist Dein Beitrag bei dem was geschieht?

Und: In welchen Wirkungsräumen bewegst Du Dich? Wo bringst Du Dich ein, wo gibst Du etwas von Dir dazu, was etwas Neues erschafft?

Ein bisschen viel Fragen auf einmal, nicht wahr? Und trotzdem ist es so wertvoll darüber nachzudenken, was Du mit Deiner Anwesenheit hier gerade tust. Dir über Deine Wichtigkeit, deinen Einfluss auf andere klar zu werden.

Es gibt ja seit Neustem eine „Berufsbezeichnung“ über die ich oft schmunzeln muss, weil sie von Menschen ausgefüllt wird, denen ich lieber nicht begegnen möchte. Der „Influencer“ in den sozialen Medien.

Womit wirkst Du, was erschaffst Du also?

Ich wünsche Dir eine schöne, reflektierte Woche, in denen Du erkennst, dass auch Du Raum schaffen kannst für das individuelle Geschenk, das Du bist.

Willkommen in der Adlerperspektive

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