Freude statt Angst

„Ich freu mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Diesen Spruch habe ich vor einiger Zeit bekommen. Und genau diese Woche einmal erlebt:

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Ja, warum freuen wir uns nicht einfach, egal was sich draussen ereignet?

Egal, was gerade läuft?

In der vergangenen Woche wurde ich mit allerlei Begegnungen beschenkt und eine ganz bunte Farbpalette an Emotionen tat sich vor mir auf. Von der kompletten Euphorie, über die Dankbarkeit, die Wertschätzung, den Mut und den Tatendrang bis hin zu Verzweiflung, Missgunst und Eifersucht, Angst und düsteren Zukunftsprognosen. Ich war auf einer Achterbahn der Gefühle meiner Klienten und wusste nie, was als nächstes kommen würde.

Nach einigen Tagen war ich sprachlos, was alles so passieren kann. In jedem Menschen, der mir begegnet ist, fand ich auch einen Spiegel  für selbst durchlebte Lebensphasen. Für alle war ich gerne Ohr und Begleiterin. Und ich staunte, was Menschen mit Menschen machen, was Angst mit Menschen macht.

Wie erholsam dann diese beiden Kinder zu sehen, die in ihren Regenkleidern und mit den bunten Schirmen noch in extra viel Wasser baden wollten. Sie sprangen durch den Brunnen und sangen lauthals und ich sehnte mich mit aller Kraft zurück in diese Lebensfreude.

Warum freuen wir uns nicht einfach am Leben, solange wir es (noch) haben?

Was hält Dich davon ab, Dich einfach nur zu freuen?

Woran könntest Du Dich jetzt freuen?

Meine wunderbare Mentorin Byron Katie sagt: „Wir leiden immer nur an unseren Gedanken“. Und genau so ist es!

Kannst Du das – Deine Gedanken mal abstellen und dann: Dich einfach mal freuen?

Und einfach mal sagen: Hey! Schön dass es mich gibt und dieses Leben um mich herum!

Der Frühling, die Natur, das Wachstum, die Sonne und ja, auch der Regen?

Ich hab keine Lust mehr auf kompliziert und komplex! Du etwa?

Wie wäre es, sich einfach mal auf F R E U D E zu programmieren?

Die Medien auszuschalten oder die Berichterstattung wenigstens mit Vorsicht zu geniessen? Und dann sagen: Hey, du eigenartige Welt da draussen, mir ist es egal, was Du gerade von mir willst: ICH will mich freuen!

Als ich mich entschlossen hatte mich zu freuen, war alles leicht. Ich musste nur das Bild der Kinder wieder in meinen Geist bringen und schon war es leicht.

Alles war und ist leicht, wenn wir aufhören, es zu kompliziert und zu schwer zu machen. Wenn sich Widerstände auftun, dann sind wir vielleicht auch einfach nur auf dem falschen Weg?

Konzentriere Dich doch kommende Woche einfach einmal einfach auf Freude, säe und ernte sie, vervielfache sie, erwidere sie, drücke sie aus, umarme sie, verschenke sie inflationär.

Die Welt braucht Deine Freude. Angst und Erschrecken haben wir nämlich gerade genug.

Freu Dich. Es gibt immer eine Gelegenheit.

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

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Ein Gedanke zu “Freude statt Angst

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