„It’s not my cup of tea“

Diese Tage wurde ich selbst und auch einige Freundinnen massiv mit schlechten Energien belästigt. Ja die gibt’s. Die Welt ist nicht rosarot und himmelblau sondern hat auch Farben und Geschmäcker die uns nicht passen. Diesen Blog widme ich also all jenen, die sich in den letzten Tagen und Wochen ärgern mussten.

In einem meiner Fälle begegnete ich zwei Menschen in der sozialen Hängematte die nichts anderes zu tun haben als ihre eigenen Vorteile zu ergaunern. In einem Fall meiner Freundin wird sie mit Energien von einer vermeintlichen geschäftlichen Partnerin konfrontiert die ihre eigenen Unzulänglichkeiten mit Übergriffen kompensiert. Und eine liebe Adler-Coachee aus Mai ist fast aus dem Himmel gefallen als ihrem Liebsten ums Leben getrachtet wurde.

Schluss damit!…

wollen wir dann laut und deutlich sagen und genau das sollten wir auch tun. Niemand hat das Recht unseren Seelenfrieden zu stören. Ein lieber Freund hat mir einmal gesagt: Was hat mein Bewusstsein an einem Ort wie diesem zu tun? Wie konnte ich da rein geraten?

Aber es geht nicht darum, sich selbst anzuklagen, dass wir etwas übersehen hätten oder uns „freiwillig“ dieser Gefahr ausgesetzt hätten. Auf keinen Fall sollten wir uns selbst anklagen, dass wir irgendwas damit zu tun haben.

In der Welt gibt es nicht nur wundervoll. Auch Adler werden von den anderen Vögeln im Himmel manchmal frech angegriffen.

Wer einmal so ein Manöver sehen durfte, weiss: Der Adler „quakt“ nicht. Er schreit nicht, er fliegt einfach lautlos weiter. In fast allen Fällen wird der Adler die Flughöhe wieder erhöhen (weil Hühner nun mal nicht hoch fliegen können) Vielleicht bekommt der Angreifer einen Klaps mit dem Flügel und im ungünstigsten Fall bekommt er die Greif zu spüren. Aber: Der Adler bleibt souverän. IM HIMMEL. Er lässt sich nicht bis zum untersten Boden runterziehen. Es kann sein, dass er ein bisschen strudelt und ganz kurz die Kraft verliert. Aber: Er fängt sich wieder, sucht den nächsten Aufwind und dann schraubt er sich wieder hoch. Adler verlassen Orte und Menschen, die ihnen nicht gut tun. Sie diskutieren nicht, wenn es nichts zu besprechen gibt. Wenn es nicht passt, dann ziehen sie ihrem eigenen Frieden zuliebe weiter.

Vor vielen Jahren lernte ich einen Lama kennen. Im Gespräch mit seinen Schülern in liebevoller Harmonie versunken, wurde er von jemandem wirklich dumm-dreist angemacht. Wir waren alle! empört. Nicht so der Lama. Seine Stimme blieb gleich sanft. Er verlor weder die Kontrolle noch die Geduld oder den Focus. Wir, die wir von ihm belehrt wurden, hatten das verärgerte Herzklopfen, das uns daran hinderte, seinen Ausführungen weiter lauschen zu können. Er schmunzelte und sah uns an und dann sagte er: „Ihr hattet diesen Menschen nur wenige Minuten zu ertragen, aber er muss 24×7 mit sich leben! Haben wir doch ein bisschen Mitgefühl mit ihm und seinem Unfrieden“.

Wenn ich heute daran denke, dann erscheinen mir die Kränkungen, die ich in den letzten Tagen leider erfahren musste und die Ereignisse, die meine Freunde (kurzfristig) aus der Bahn warfen, nur wie das: eine Übung, dass der Adler unbeirrt seinem Weg folgt. Sich schüttelt. Die negativen Schwingungen abstreift. Denn: Es sind nicht seine negativen Vibes, damit hat er nichts zu tun. Sein Bewusstsein hat in der Tat nichts an diesem Platz verloren.

Machen wir es also so: Den Tunnelblick aufgeben. Die Nase nach oben strecken. Dann die Augen nach oben. Abspringen, von der eigenen Thermik wieder nach oben tragen lassen. Und: fliegen.

Nichts stört den Adler für ewig. Denn er ist der König im Himmel.

Willkommen in der Adlerperspektive.

 

4 Gedanken zu “„It’s not my cup of tea“

  1. Monika

    Liebe Maren

    Seltsam, genau so eine Geschichte habe ich gestern Abend im Glace-Laden erlebt. Als ich danach mit dem feinen Glace in der einen Hand und dem Velo in der anderen nach Hause laufe, fällt mir auf, dass mich die Unzufriedenheit der Angestellten nicht im geringsten beeinflusst hat, denn SIE hat sich für diese negativen Emotionen entschieden – mit mir hat das nichts zu tun!

    Ganz liebe Grüsse und ein grosses Dankeschön für die liebevollen Beiträge!

    Monika

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  2. Nadia

    Liebe Wiebke,
    ich liebe deine Texte und deine Sprache, aber das weißt du ja 😉
    Den Ausdruck „weil Hühner nun mal nicht hoch fliegen können“ merke ich mir für die Zukunft, wenn mich mal wieder jemand ärgert.
    Ich bin der Adler, auch wenn ich noch nie in deinem Coach war, und er andere das Huhn.
    Danke dir und liebe Grüße, Nadia

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  3. Ursula Züger

    Liebste Maren
    Seit ich entschlossen habe im Himmel auf Erden zu leben fliege ich noch höher 🙂
    Denn was es im Himmel nicht gibt gibt es auch auf der Erde nicht.
    Oder glaubt ihr dass es im Himmel Angst oder Streitigkeiten gibt??????

    Mir geht es grossartig ich hatte keine doofen Erlebnisse. Im Gegenteil in letzter Zeit fühle ich so viel Freude jupiiiiiii Ruhe Energie Gelassenheit einfach rundum wohl.Ich staune jeweils selber über mich wenn ich mich im 7. Himmel fühle /überglücklich 🙂

    Dazu hat mich der Glaube an Jesus und natürlich die allerliebste Maren gebracht 🙂
    Im Psalm 103.5 steht mein Leben lang gibt er mir Gutes im Ueberfluss er macht mich wieder jung und stark wie ein Adler. Da kann man nur sagen Danke lieber Gott :- )und Danke liebste Maren

    Nun gege ich Euch noch das Buch an; Entdeckungsreise im Himmel von Martin Baron ISBN 9783943033137
    Nun wünsche ich von ganzem Herzen einen hohen Flug mit ganz viel Liebe und gottes Kraft und gottes Segen
    Ursula

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