Das Beste kommt zum Schluss

Jetzt ist es da, das neue Jahr. Was tust Du damit?

Und, was noch viel wichtiger ist: Brauchst Du einen Jahreswechsel, um Dich das zu fragen?

Kürzlich traf ich einen wunderbaren Menschen der mir sagte: Ich wollte doch immer die Welt retten. Und ich fragte: Hast Du Dich schon gerettet? Seine Antwort war die einzig Richtige: Er brach in Tränen aus.

Weil er es eben nicht getan hatte. Weil er den Blick nach Aussen gerichtet hatte, sein ganzes kostbares Leben lang. Eine Mammutaufgabe hatte er sich da vorgenommen, dabei lag das einzig Wichtige immer genau da, wo er selbst war.

Niemand von uns wird je die Welt retten. Das geht gar nicht. Alleine das „Projekt“ anzuschauen und die vielen kleinen Baustellen zu überblicken, wo man damit anfangen könnte, wäre nicht möglich. Und dann ist da noch die Tatsache, dass die Welt nicht danach gefragt hatte, von Dir gerettet zu werden.

Und dann gibt es da noch die Spezialisten, ich gehöre auch dazu, andere Menschen retten zu wollen. Als ob das möglich wäre! Hat jemand aufgrund Deines Rats, Deiner Hilfeleistung JE wirklich etwas verändert und wurde dadurch geläutert, transformiert, in eine Wende geführt? Nein, das ist nicht so. Du kannst einen Impuls setzen. Aber bewegen muss sich jeder selbst. Wenn er sich nicht bewegt, könnte es sein, dass Du frustriert darüber bist und meinst, Deine Anstrengung sei sinnlos. Das ist es aber nicht. Die Initialzündung ist wertvoll. Aber umsetzen und LEBEN muss das jeder selbst.

Die meisten Menschen wollen keine Lösungen und auch keine Antworten. Sie wollen sich nur dabei selbst zuhören, wenn sie zu Dir sprechen. Sie wollen nur senden und dass Du empfängst.

Kürzlich sagte eine tolle Coachee zu mir: Ja ich weiss, es ist Dein freier Tag. Aber ich wollte eben bei Dir deponieren, abladen. Die Sondermülldeponie war in diesem Fall meine Whatsapp Voicemail Inbox. 11 Minuten. Selbst als ich die Nachricht mit Geschwindigkeit 2.0 abhörte, waren es noch fünfeinhalb Minuten. Nicht schlimm eigentlich. Es ist mein Job, zuzuhören, Rat zu geben, zu begleiten und weiter zu helfen. Ich mache das gerne. Ich kann das auch gut. Aber – es ist eben nicht mein Leben. War es nie. Wird es auch nicht ewig sein.

Ich habe mal ausgerechnet: Ich lebe jetzt schon 21.875 Tage. Inclusive aller Schalttage.

Wenn man den Statistiken glaubt und nichts Plötzliches dazwischen kommt, werden noch ca. 9300 Tage auf mich warten. Ganz schön wenig ohnehin. Und leider nicht die aller-dynamischten Tage meines Lebens, eher die Restzeit, eher die Zeit, in der immer mehr Ruhe einkehren wird. Was tue ich damit?

Und: Was tust Du mit Deiner Restzeit?

Meinst Du, Du hast ewig Zeit und das Leben wird sich an dessen statistischer Länge orientieren?

Meinst Du, es wird alles wieder besser? Ganz von allein und ohne Dein Zutun?

Meinst Du, der Himmel, das Universum, Dein Partner, Dein Umfeld, Deine Eltern, das Schicksal, das LEBEN wird es schon für Dich richten, so wie Du es haben willst?

Wartest Du mal ab?

Und rettest vielleicht noch ein bisschen das Leben eines Anderen? Oder die Welt überhaupt?

Weisst Du noch? Ich hatte das vergangene Jahr mit einer Entscheidung angefangen, diesen Blog nur noch 2023 zu führen. Ich wollte Dir genug Impulse geben um zu radikalen Schritten zu kommen, um Dich dahin zu motivieren etwas wirklich Grosses zu tun. Hast Du die Zeichen der Zeit erkannt? Hast Du sie genutzt?

Ich rette die Welt in diesem Leben nicht mehr. Und auch sonst niemanden. Das ist meine Erkenntnis des Jahres. Gerne werde ich noch eine kleine Weile bleiben um zu inspirieren, um voran zu gehen oder auch hinter meinen Coachees her zu traben und sie voran zu treiben. Das ist mein Job.

Aber – das Beste kommt zum Schluss!

Ich bin wild entschlossen, habe die richtigen Weichen gestellt, habe die ersten Entscheidungen getroffen, die radikalen Erkenntnisse umgesetzt, den Mut gesammelt und die Kraft um

B Ä M M M M

alle restlichen Tage mir selbst zu widmen. Meiner Stimme zuzuhören (und zwar vor allem der stillen intuitiven Herzensstimme), nicht (mehr) der Stimme, die zu anderen spricht. Meinen Impulsen zu folgen und meiner Sehnsucht.

Alles zu opfern, was mich Zeit, Ruhe und Frieden kostet. Der Preis ist mir zu hoch.

Und DU?

Kommst Du hoch in den Himmel, wo die Adler fliegen?

Oder bleibst Du da wo Du bist und lenkst Dich weiter ab?


Das Leben ist kurz, meine Freunde. Es ist nicht mehr viel Zeit. Egal wie alt Du bist.

Was wirst Du tun, mit Deinem wilden, mutigen, abenteuerlichen, freien Herz? Mit Deiner kostbaren Zeit? Mit Deiner Welt?


Du hast immer die Wahl.

Sehen wir uns? In der Adlerperspektive?

Ich danke Dir für Dein Zuhören, Nachspüren und Deine Antworten auf meinen Blog, für Dein stilles Begleiten in die vielen Höhenflüge. Für Deine Wertschätzung.


Das ist mein letzter Blogeintrag. Oder, wie mein Sohn es genannt hat: DAS FINALE.

ICH WÜNSCHE DIR, DASS DU DICH RETTEST. IMMER.


kommt, meine Freunde
noch ist es nicht zu spät
eine neue Welt zu suchen

denn ich will weitersegeln
über den Sonnenuntergang hinaus
und obwohl wir nicht mehr die Kraft besitzen
die in den alten Tagen
Himmel und Erde bewegten
sind wir dennoch was wir sind

noch immer sind wir Helden
deren Herzen im Gleichklang schlagen

zwar schwächt das Schicksal
uns von Zeit zu Zeit
doch stark ist unser Wille
zu streben
zu suchen, zu finden
und nicht zu verzagen

(Walt wWhitman)
aus dem wunderbaren Film: Der Club der toten Dichter







































































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Jetzt
ist es da, das neue Jahr. Was tust Du damit?

Und,
was noch viel wichtiger ist: Brauchst Du einen Jahreswechsel, um Dich
das zu fragen?


Kürzlich
traf ich einen wunderbaren Menschen der mir sagte: Ich wollte doch
immer die Welt retten. Und ich fragte: Hast Du Dich schon gerettet?
Seine Antwort war die einzig Richtige: Er brach in Tränen aus.


Weil
er es eben nicht getan hatte. Weil er den Blick nach Aussen gerichtet
hatte, sein ganzes kostbares Leben lang. Eine Mammutaufgabe hatte er
sich da vorgenommen, dabei lag das einzig Wichtige immer genau da, wo
er selbst war.


Niemand
von uns wird je die Welt retten. Das geht gar nicht. Alleine das
„Projekt“ anzuschauen und die vielen kleinen Baustellen zu
überblicken, wo man damit anfangen könnte, wäre nicht möglich.
Und dann ist da noch die Tatsache, dass die Welt nicht danach gefragt
hatte, von Dir gerettet zu werden.

Und
dann gibt es da noch die Spezialisten, ich gehöre auch dazu, andere
Menschen retten zu wollen. Als ob das möglich wäre! Hat jemand
aufgrund Deines Rats, Deiner Hilfeleistung JE wirklich etwas
verändert und wurde dadurch geläutert, transformiert, in eine Wende
geführt? Nein, das ist nicht so. Du kannst einen Impuls setzen. Aber
bewegen muss sich jeder selbst. Wenn er sich nicht bewegt, könnte es
sein, dass Du frustriert darüber bist und meinst, Deine Anstrengung
sei sinnlos. Das ist es aber nicht. Die Initialzündung ist wertvoll.
Aber umsetzen und LEBEN muss das jeder selbst.


Die
meisten Menschen wollen keine Lösungen und auch keine Antworten. Sie
wollen sich nur dabei selbst zuhören, wenn sie zu Dir sprechen. Sie
wollen nur senden und dass Du empfängst.


Kürzlich
sagte eine tolle Coachee zu mir: Ja ich weiss, es ist Dein freier
Tag. Aber ich wollte eben bei Dir deponieren, abladen. Die
Sondermülldeponie war in diesem Fall meine Whatsapp Voicemail Inbox.
11 Minuten. Selbst als ich die Nachricht mit Geschwindigkeit 2.0
abhörte, waren es noch fünfeinhalb Minuten. Nicht schlimm
eigentlich. Es ist mein Job, zuzuhören, Rat zu geben, zu begleiten
und weiter zu helfen. Ich mache das gerne. Ich kann das auch gut.
Aber – es ist eben nicht mein Leben. War es nie. Wird es auch nicht
ewig sein.


Ich
habe mal ausgerechnet: Ich lebe jetzt schon 21.875 Tage. Inclusive
aller Schalttage.

Wenn
man den Statistiken glaubt und nichts Plötzliches dazwischen kommt,
werden noch ca. 9300 Tage auf mich warten. Ganz schön wenig ohnehin.
Und leider nicht die aller-dynamischten Tage meines Lebens, eher die
Restzeit, eher die Zeit, in der immer mehr Ruhe einkehren wird. Was
tue ich damit?


Und:
Was tust Du mit Deiner Restzeit?


Meinst
Du, Du hast ewig Zeit und das Leben wird sich an dessen statistischer
Länge orientieren?

Meinst
Du, es wird alles wieder besser? Ganz von allein und ohne Dein Zutun?

Meinst
Du, der Himmel, das Universum, Dein Partner, Dein Umfeld, Deine
Eltern, das Schicksal, das LEBEN wird es schon für Dich richten, so
wie Du es haben willst?


Wartest
Du mal ab?

Und
rettest vielleicht noch ein bisschen das Leben eines Anderen? Oder
die Welt überhaupt?


Weisst
Du noch? Ich hatte das vergangene Jahr mit einer Entscheidung
angefangen, diesen Blog nur noch 2023 zu führen. Ich wollte Dir
genug Impulse geben um zu radikalen Schritten zu kommen, um Dich
dahin zu motivieren etwas wirklich Grosses zu tun. Hast Du die
Zeichen der Zeit erkannt? Hast Du sie genutzt?


Ich
rette die Welt in diesem Leben nicht mehr. Und auch sonst niemanden.
Das ist meine Erkenntnis des Jahres. Gerne werde ich noch eine kleine
Weile bleiben um zu inspirieren, um voran zu gehen oder auch hinter
meinen Coachees her zu traben und sie voran zu treiben. Das ist mein
Job.


Aber
– das Beste kommt zum Schluss!


Ich
bin wild entschlossen, habe die richtigen Weichen gestellt, habe die
ersten Entscheidungen getroffen, die radikalen Erkenntnisse
umgesetzt, den Mut gesammelt und die Kraft um


B Ä
M M M M


alle
restlichen Tage mir selbst zu widmen. Meiner Stimme zuzuhören (und
zwar vor allem der stillen intuitiven Herzensstimme), nicht (mehr)
der Stimme, die zu anderen spricht. Meinen Impulsen zu folgen und
meiner Sehnsucht.


Alles
zu opfern, was mich Zeit, Ruhe und Frieden kostet. Der Preis ist mir
zu hoch.


Und
DU?



Kommst
Du hoch in den Himmel, wo die Adler fliegen?


Oder
bleibst Du da wo Du bist und lenkst Dich weiter ab?

Das
Leben ist kurz, meine Freunde. Es ist nicht mehr viel Zeit. Egal wie
alt Du bist.


Was
wirst Du tun, mit Deinem wilden, mutigen, abenteuerlichen, freien
Herz? Mit Deiner kostbaren Zeit? Mit Deiner Welt?

Du
hast immer die Wahl.


Sehen
wir uns? In der Adlerperspektive?




Ich
danke Dir für Dein Zuhören, Nachspüren und Deine Antworten auf
meinen Blog, für Dein stilles Begleiten in die vielen Höhenflüge.
Für Deine Wertschätzung.

Das
ist mein letzter Blogeintrag. Oder, wie mein Sohn es genannt hat: DAS
FINALE.


ICH
WÜNSCHE DIR, DASS DU DICH RETTEST. IMMER.

3 Gedanken zu “Das Beste kommt zum Schluss

  1. Avatar von Ursula Felder Ursula Felder

    Liebe Maren
    Ich danke dir , dass du diesen Blog geschrieben hast. 2023
    Er hat mich oft , mit den Fragen die du gestellt hast, inspiriert.
    Auch sonst oft nachdenklich gemacht.
    Werde deinen Blog vermissen.
    Verstehe dich gut, und wünsche dir alles liebe. Und wer weiss, sehen wir uns.
    Herzliche Grüsse Ursula

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