Aufbrechen

Jeder Erfolg startet mit der Entscheidung,

es zu versuchen.

John F. Kennedy

Ich versuche die Quadratur des Kreises. Das haben schon viele vor mir getan. Viele haben etwas versucht und sind gescheitert. Ich habe keine Angst vor dem Scheitern. Nur vor dem nicht-versuchen. Manchmal gibt es nur diesen einen Moment, den Du brauchst: Nach vorne zu gehen. An den Rand der Klippe. Zu springen – in den freien Fall. In der Hoffnung, dass der Aufwind Dich trägt. Es braucht Mut, wenn man etwas Unmögliches schaffen will.

Wie geht es Dir, nutzt Du diese schöne Auftriebsenergie, die der Frühling jedes Jahr mit sich bringt? Spürst Du das Drängen und Rufen der Knospen, die sich öffnen? Die Lust, etwas zu wagen?

Eine junge Frau im Coaching geht gerade diesen Sprung. Sie verabschiedet sich von den Konzepten, die andere für sie geschrieben haben und den Ideen, wie das Leben sein soll und muss. Streift alle Sicherheitsleinen ab und springt. Sie hat so viel Lust etwas Neues zu wagen, eigene Schritte auszuprobieren und sich selbst neu zu erfinden.

Wenn man noch jung ist, dann ist das leicht. Weil eben noch so viel Leben vor einem liegt. Na, zumindest theoretisch, denn eine Garantie gibt es dafür nicht. Wenn wir jung sind, erlauben wir uns neue Wendungen und das Umdrehen und Neubeginnen und wagen die Kapriolen. Werden wir älter, dann kleben wir bald an Sicherheiten, Gewohnheiten, Gemütlichkeit und nicht selten auch an Dingen, alles was wir nicht „opfern“ wollen für einen neuen Weg.

Mein wildes Herz aber lädt mich auch jetzt noch ein. Mein ganzes Leben lang, wieder und wieder. Zu hinterfragen ob das alles noch stimmig ist. Und weiterzugehen. Mein Leben besteht aus Loslassen und neu finden. Aus Sprüngen um die Ecke und Kehrtwendungen. Ganz schön anstrengend. Aber nicht anders machbar, weil mein rebellischer Kern von mir verlangt, ihm zu gehorchen. Er hat mich an fantastische Plätze und grossartige Begegnungen geführt. Ich werde das nochmals machen, Ende des Jahres. Mein Herz jubelt bereits. Aber mein kleines schwaches Ego flüstert mir die Warnungen in den Kopf. Ich habe mich entschlossen, diese Nervensäge zu überhören.

Und dann denke ich noch an einen wirklich wunderbaren Coachee, der 2007 bei mir war und seitdem ein glückliches, selbstwirksames Leben geführt hat. Jetzt sieht er sich konfrontiert mit einer schweren Diagnose, die er durchleiden muss. Ich weiss ganz sicher, dass er das auch schafft und bald wieder pfeiffend und glücklich durchs Leben radeln wird. Er hat verstanden, das Leben ist JETZT und JETZT. Keinen Tag wird er das verpassen.

Wieviel Aufbruchswille, wieviel Mut und wieviel Kraft liegt in Deinen Entscheidungen?

Wohin wirst Du Dich als nächstes orientieren?

Streckst Du den Kopf heraus aus dem Alltags-Concon? Lebst Du?

Spürst Du Dein klopfendes Herz?

Nutzt Du Dein Lebensgeschenk?

Na also, dann los.

Da, wo Du das Leben spüren kannst, da ist es auch. C’est la vie.

Screenshot

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